Börse New York: Wall Street legt eine Pause ein

Börse New York: Wall Street legt eine Pause ein

, aktualisiert 15. November 2016, 16:01 Uhr
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Welche politischen Schritte plant Donald Trump genau?

Quelle:Handelsblatt Online

US-Anleger trauen dem „Trump-Effekt“ nicht ganz. Zum Handelsstart am Dienstag hielten sie sich mit Käufen weitgehend zurück. Die Unsicherheit über den politischen Kurs des designierten US-Präsidenten ist noch zu groß.

New YorkNach der jüngsten Kursrally an der Wall Street im Zuge der Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten haben sich die Anleger am Dienstag überwiegend zurückgehalten. Es sei weiter unklar, was der Republikaner politisch umsetzen werde, sagte Scott Brown, Volkswirt bei Raymond James. „Die Unsicherheit wird den Markt noch eine Weile beschäftigen. Deshalb wird es noch häufiger vor und zurück gehen.“

Allgemein wird erwartet, dass Trump mit umfangreichen Ausgabenprogrammen das US-Wachstum hochtreiben wird. Allerdings dürften die Ausgaben des Staates und mögliche Handelsschranken auch die Inflation anheizen.

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Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnete 0,1 Prozent tiefer bei 18.860 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 stieg dagegen um 0,2 Prozent auf 2.168 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq, der zuletzt unter Druck gestanden hatte, legte um 0,4 Prozent auf 5.238 Stellen zu.

Der Umsatz im US-Einzelhandel stieg im Oktober überraschend deutlich um 0,8 Prozent. Volkswirte werteten dies als Zeichen für ein solides Fundament der Binnenkonjunktur. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen im Dezember anheben wird.

Zu den Kursgewinnern gehörten Aktien von Fluggesellschaften, nachdem der Starinvestor Warren Buffett sich in die Branche eingekauft hat. Zuvor hatte er zwei Jahrzehnte lang einen Bogen um solche Investments gemacht. Papiere von American Airlines , Delta, Southwest und United Continental stiegen zwischen drei und sechs Prozent.

Anteilsscheine des Zigaretten-Herstellers Reynolds („Camel“) stiegen um 0,5 Prozent. Insidern zufolge hat der Konzern die Übernahme-Offerte des Rivalen BAT („Lucky Strike“) im Volumen von 47 Milliarden Dollar zurückgewiesen und hofft auf ein höheres Angebot.

Quelle:  Handelsblatt Online
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