Börsen Asien: Indices in Tokio geben nach

Börsen Asien: Indices in Tokio geben nach

, aktualisiert 16. März 2017, 05:19 Uhr
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Vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio.

Quelle:Handelsblatt Online

Die US-Notenbank hebt ihren Leitzins an, die Bank von Japan öffnet die Geldschleusen vorerst nicht weiter. Der Tokioter Aktienhandel ist im Minus gestartet. Die wichtigen Indices geben im Vormittagshandel nach.

TokioDie Börse in Tokio hat am Donnerstag nach der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed weiter nachgegeben. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Vormittagshandel 0,1 Prozent im Minus bei 19.557 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,2 Prozent auf 1568 Zähler.

Am Donnerstag entschied die Bank von Japan (BoJ) nach Abschluss zweitägiger Beratungen, die Geldschleusen vorerst nicht weiter zu öffnen, sondern auf Kurs zu bleiben. Im Gegensatz dazu hatte die US-Notenbank Federal Reserve zuvor ihre Geldpolitik weiter gestrafft und die Leitzinsen angehoben. Der Zinssatz, zu dem sich US-Banken gegenseitig Geld leihen, steigt damit um 0,25 Punkte auf ein Niveau von 0,75 bis 1,0 Prozent.

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Japans Notenbank versucht verzweifelt, die jahrelange Deflation dauerhaft zu überwinden und den Wachstumsmotor anzukurbeln. Ihr Ziel ist eine Inflationsrate von zwei Prozent, das sie jedoch wiederholt nach hinten schieben musste. Seit Februar 2016 gilt ein negativer Zinssatz von minus 0,1 Prozent. Die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt habe ihre moderate Erholung fortgesetzt, teilte die Bank von Japan am Donnerstag weiter mit.

Die Wall Street hatte am Mittwoch nach der US-Zinserhöhung freundlich geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte ging 0,5 Prozent höher aus dem Handel mit 20.950 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 stieg 0,8 Prozent auf 2385 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte 0,7 Prozent auf 5900 Stellen. Zuvor hatte die Fed erstmals in diesem Jahr die Zinsen angehoben. Mit 0,75 bis 1,0 Prozent liegt der Schlüsselsatz zur Versorgung der Banken mit Geld nun auf dem Niveau von Herbst 2008, als die weltweite Finanzkrise gerade eskalierte. 2017 sollen noch zwei weitere Zinsschritte folgen.

Der Euro stieg nach der Zinsentscheidung über die Marke von 1,07 Dollar und behielt dieses Niveau auch im asiatischen Hndel bei. Der Dollar wurde mit 113,36 Yen gehandelt. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit gut 1,07 und hielt sich damit zum Dollar auf der Parität.

Quelle:  Handelsblatt Online
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