Elsässers Auslese : Dividendensegen unter dem Weihnachtsbaum

kolumneElsässers Auslese : Dividendensegen unter dem Weihnachtsbaum

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Die Mehrheit der Bundesbürger betrachtet Aktien als spekulatives Feld für Spezialisten und Vermögende - zu unrecht.

Kolumne von Markus Elsässer

Die Aktienquote in Deutschland ist auf niedrigstem Niveau. Ein Jammer, denn Einkünfte aus Dividenden sind die beste Einkommensklasse weit und breit. Das wissen aber nur wenige Eingeweihte. Eine Kolumne. 

Die Deutschen Anleger haben Angst vor der Börse. Trotz zunehmenden Wohlstands rangiert die Aktienquote unverändert auf tiefem Niveau. Im Jahr 2014 waren es etwa vier Millionen Anleger, die Aktien besaßen. Im Jahr 2000 lag die Zahl noch bei über sechs Millionen Bundesbürgern. Das war das Jahr des Telekom- und Neuen Markt-Booms. Statistisch gesehen, liegt die Aktienquote damit bei mageren sieben Prozent der erwachsenen Bevölkerung. Rechnet man noch die Aktienfonds dazu sind es etwa 14 Prozent

Die meisten Leser lassen diese Ziffern kalt, denn sie betrachten die Aktienbörse als ein spekulatives Feld für Spezialisten und Leute, die zu viel Geld haben. 

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Zur Person

  • Markus Elsässer - Value Investor

    Nach einer Industriekarriere ist Elsässer seit 1998 selbständiger Value Investor und gründete vor dreizehn Jahren den Value Fonds "ME Fonds - Special Values“ (www.aqualutum.de). Elsässer wuchs in London, Hongkong und Paris auf. Nach Banklehre und Wirtschaftsstudium in Köln arbeitete er in einer Wirtschaftsprüfungs-Sozietät, als Finanzdirektor bei Dow Chemical Deutschland, in Sydney für Benckiser und in Singapur für die Storck Gruppe. Darüber hinaus arbeitete er einige Jahre eng mit dem New Yorker Investor Guy Wyser-Pratte zusammen, mit dem er unter anderem 2001 gegen den Rüstungskonzern Rheinmetall zu Felde zog. Im Jahr 2012 gründete er mit dem Profifußballer Simon Rolfes das Sport-Management Unternehmen  Rolfes & Elsässer - The Career Company.

Man sollte es aber einmal aus einer anderen Perspektive sehen. Wenn nur wenige Prozentpunkte der Bevölkerung Aktien besitzen, dann verpassen - in anderen Worten – rund 80 bis 90 Prozent der Bevölkerung die beste Anlageklasse der vergangenen 15 Jahre: Die Dividenden-Einkünfte. Allgemein werden die Immobilieneigentümer mit ihren Mieteinnahmen als die Glückspilze der Nation beneidet. Doch der Vermietungssektor verblasst regelrecht im Vergleich zu den Steigerungsraten bei den Dividenden-Einkünften

Schauen wir uns drei Beispiele aus drei Ländern an.

In der Schweiz zahlte die Nestlé-Aktie folgende Dividenden: Im Jahr 1996 waren  0,30 Schweizer Franken pro Aktie, im Jahr 2002 waren es schon 0,70 Schweizer Franken und in 2014 wurden 2,20 Schweizer Franken pro Aktie an die Aktionäre ausgeschüttet.

In den Vereinigten Staaten von Amerika zahlte der 3M-Konzern im Jahr 1996 eine Dividende in Höhe von 0,96 Dollar, im Jahr 2002 waren es 1,24 Dollar und in 2015 lag die Dividendenhöhe bei 4,10 Dollar pro 3M-Aktie.

Und auch in Deutschland braucht man sich nur in einer der großen Einkaufsstraßen umzuschauen, um einen starken Dividendenzahler zu entdecken. Die Optikerkette Fielmann zahlte pro Fielmann-Aktie im Jahr 2002 eine Dividende von 0,32 Euro. Diese wurde kontinuierlich auf nun 1,60 Euro pro Aktie angehoben.

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