Griechenland: Anleiherenditen ziehen an

Griechenland: Anleiherenditen ziehen an

, aktualisiert 23. Mai 2017, 12:16 Uhr
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Griechenland muss weiterhin auf frisches Geld warten.

Quelle:Handelsblatt Online

Nachdem die Entscheidung über neue Schuldenerleichterungen für Athen vertagt wurde, zogen die Renditen für griechische Anleihen an. Im Juli fällige Schuldscheine rentierten 24 Basispunkte höher bei 5,73 Prozent.

FrankfurtDie Nervosität bei Griechenland-Anlegern nimmt zu. Nachdem die Entscheidung über die Auszahlung neuer Milliardengelder und Schuldenerleichterungen für das angeschlagene Land vertagt wurde, zogen die Renditen für griechische Anleihen an. Im Juli fällig werdende Schuldscheine rentierten 24 Basispunkte höher bei 5,73 Prozent.

Die Renditen der zweijährigen und der zehnjährigen-Titel stiegen ebenfalls. „Griechenland muss also weiterhin auf frisches Geld warten, obwohl doch alle Beteiligten vor Beginn der Gespräche so optimistisch waren“, sagte Anleihe-Experte Dirk Gojny von der National-Bank in Essen. „Wie bei der Griechenlandfrage üblich, läuft es nun wieder auf einen Showdown hinaus“.

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Griechenland muss Anfang Juli Schulden zurückzahlen. Mitte Juni treffen sich die Euro-Finanzminister erneut, um eine Lösung für das hochverschuldete Land zu finden. Dann soll auch feststehen, ob sich der Internationale Währungsfonds (IWF) an dem bis zu 86 Milliarden Euro schweren Hilfsprogramm beteiligt.

Quelle:  Handelsblatt Online
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