Jost-Werke: Börsengang von Lkw-Zulieferer bringt 231 Millionen Euro ein

Jost-Werke: Börsengang von Lkw-Zulieferer bringt 231 Millionen Euro ein

, aktualisiert 20. Juli 2017, 08:28 Uhr
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Jost-Werke hofft, vom Trend zu überlangen Schwertransporten mit Anhängern und mehreren Achsen zu profitieren.

Quelle:Handelsblatt Online

Der Lkw-Zulieferer Jost-Werke hat den Sprung an die Börse geschafft. Vor knapp zwei Jahren hatte der bisherige Mehrheitseigentümer den Versuch noch abgebrochen. Der Börsengang ist bis zu 231 Millionen Euro schwer.

FrankfurtDer Lkw-Zulieferer Jost-Werke hat im zweiten Anlauf den Sprung an die Börse geschafft. Das Unternehmen aus Neu-Isenburg bei Frankfurt teilte 8,57 Millionen Aktien zu je 27 Euro zu, wie Jost am Mittwochabend mitteilte. Der Preis liegt in der unteren Hälfte der Spanne, die von 25 bis 31 Euro reichte. Der Börsengang ist damit bis zu 231 Millionen Euro schwer.

Jost-Chef Lars Brorsen will am Donnerstag das Debüt des Herstellers von Anhänger-Sattelkupplungen und Stützwinden an der Frankfurter Börse feiern. Vor knapp zwei Jahren hatte der bisherige Mehrheitseigentümer, der Finanzinvestor Cinven, den ersten Versuch, Jost an die Börse zu bringen, abgebrochen.

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Das Unternehmen wird zum Ausgabepreis mit 402 Millionen Euro bewertet. 57,5 Prozent der Aktien sind künftig im Streubesitz. Jost-Werke selbst fließen aus dem Börsenerlös 130 Millionen Euro zu, mit denen die Schuldenlast halbiert werden kann.

Die bisher mit 64 Prozent beteiligte Cinven kassiert bis zu 100 Millionen Euro. Die übrigen Aktionäre, darunter die ehemaligen Gläubiger und das Management, geben bei dem Börsengang keine Anteile ab. Allein Brorsen war bisher mit 13,4 Prozent beteiligt.

Jost-Werke hofft vom Trend zu überlangen Schwertransporten mit Anhängern und mehreren Achsen zu profitieren. Außerdem hat China strengere Vorschriften für Lkw eingeführt, die dort das Geschäft ankurbeln sollen. Bei Stützwinden und Sattelkupplungen ist Jost Weltmarktführer, nur in den USA liegt der Rivale SAF-Holland vorne. 2016 setzte der Konzern mit 2800 Mitarbeitern 634 Millionen Euro um.

Private Anleger waren von vornherein von dem Börsengang ausgeschlossen worden, um den Prozess abzukürzen. Begleitet wurde der Börsengang federführend von den Investmentbanken JP Morgan, Deutsche Bank und Commerzbank.

Quelle:  Handelsblatt Online
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