Musterdepots: Cash-Bestand erhöht

Musterdepots: Cash-Bestand erhöht

, aktualisiert 19. Juli 2016, 17:36 Uhr
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Georgios Kokologiannis

Quelle:Handelsblatt Online

Die Kurserholung hat Handelsblatt-Redakteur Georgios Kokologiannis genutzt, um die Investitionsquote zu verringern und den Cash-Bestand zu erhöhen. Damit will er die übergeordneten Ziele seines Portfolios einhalten.

Die Kurserholung nach dem Brexit-Crash habe ich genutzt, um die Investitionsquote des Musterdepots zu verringern und den Cash-Bestand zu erhöhen.

Dies soll dazu beitragen, die übergeordneten Ziele des Portfolios weiterhin einzuhalten: Eine jährliche Rendite von im Schnitt sechs bis acht Prozent und gleichzeitig eine geringere Wertschwankung als der europäische Aktienmarkt.

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Das Depot ist nun darauf ausgerichtet, auch bei leicht sinkenden Börsen das Gesamtplus auf rund 23 Prozent bis zum Frühjahr auszubauen. Das entspräche seit Auflegung einer Rendite von etwa sieben Prozent pro Jahr.


Alexander Kovalenko

Die aktuelle vierteljährliche Umfrage der EZB unter den Finanzinstituten lieferte wichtige positive Erkenntnisse in Bezug auf die Kreditvergabe im Euro-Raum. Die befragten Banken rechnen damit, dass die Nachfrage nach Verbraucherkrediten, Immobilienfinanzierungen und Firmendarlehen steigen wird. Gleichzeitig haben die Geldinstitute ihre Kreditvergabebedingungen im zweiten Quartal etwas gelockert, was vor allem bei Unternehmensdarlehen zu beobachten war.

Als Folge gelangten die Firmen etwas leichter als vorher an Kredite. Bei den Immobilienfinanzierungen war die Situation aufgrund der Anfang des Jahres eingeführten Kreditstandard-Verschärfungen etwas schwieriger. Nichtsdestotrotz sind die Umfrageergebnisse unseres Erachtens eher positiv einzuschätzen. Vor allem Fortschritte bei den Firmenkrediten wären wichtig. Dies wäre eine unabdingbare Voraussetzung für eine von der EZB angestrebte Stimulierung der Konjunktur. Der Binnenkonsum bleibt stark und stellt neben den Staatsausgaben eine tragende Säule der aktuellen konjunkturellen Entwicklung in der Eurozone dar.

Für mehr als ein sehr moderates Wachstum reicht dies aber leider nicht aus. Um ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum erreichen zu können, braucht man einen kräftigen Schub bei den Unternehmensinvestitionen. Davon ist der Euroraum aktuell noch ziemlich weit entfernt, die erwähnte Umfrage zeigt jedoch ein schwaches Licht am Ende des Tunnels.


Daniel Hupfer

Bei Unternehmensanleihen lohnt sich neben dem europäischen Markt auch immer ein Blick über den Atlantik auf den deutlich größeren Markt für USD-Papiere. Das Erste, was dabei ins Auge springt, sind die deutlich höheren Renditen. Diese liegen im Investmentgradebereich ohne Finanzwerte rund 220 Basispunkte über den durchschnittlichen Renditen in Europa. Im High-Yield-Segment beträgt die Differenz sogar 300 Basispunkte.

Diese Differenzen haben ihren Ursprung zum einen in der transatlantischen Zinsdifferenz der Staatsanleihen, die bei rund 150 Basispunkten liegt, und zum anderen in einer etwas anderen Zusammensetzung der Indizes, die in Nordamerika einen deutlichen höheren Anteil an Unternehmen aus dem Energie- und Minensektor aufweisen. Aus unserer Sicht lohnt es sich trotz eines moderaten Wachstums in den USA in USD-Unternehmensanleihen zu investieren. Wir präferieren hier allerdings den High-Yield-Sektor, da uns hier das Risiko- und Ertragsprofil am attraktivsten erscheint.

 

Zudem weist der High-Yield-Sektor in den USA im Gegensatz zum Investmentgrade-Bereich eine wesentliche geringere Ausprägung von schuldenfinanzierten M&A-Aktionen und Aktienrückkaufprogrammen auf. Um den High-Yield-Sektor in den USA im Portfolio abzubilden, raten wir in jedem Fall dazu, dies über Fondsvehikel zu tun. Bei der Auswahl des Fonds sollte darauf geachtet werden, wie dieser sich gerade in Stressphasen schlägt. Dabei ist in unseren Augen das Management von Downturn-Phasen, wie z.B. der aktuellen Krise im Energie- und Minensektor, deutlich wichtiger als die reine Performancebetrachtung.

Hinweise zu den ausführlichen Berichten über die Musterdepots gibt es bei Twitter unter dem Konto: @kokologiannis

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Quelle:  Handelsblatt Online
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