Musterdepots: Der Kursverlust als Chance

Musterdepots: Der Kursverlust als Chance

, aktualisiert 14. November 2017, 16:42 Uhr
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Ulf Sommer, Alexander Kovalenko und Sönke Niefünd.

Quelle:Handelsblatt Online

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man mit Timing und Strategie den Markt schlagen kann. Handelsblatt-Stratege Ulf Sommer schaut sich die Kursturbulenzen bei Henkel genauer an.

Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Kleine Enttäuschungen reichen aus, um Einzelaktien auf Talfahrt zu schicken. So wie am Dienstag bei Henkel. Die Nervosität steigt nach den starken Kursanstiegen in den vergangenen Jahren. Zweifellos, die Hausse ist überreif. Dennoch ist es zum Ausstieg noch zu früh. Die rasant wachsende Weltkonjunktur in nahezu allen Wirtschaftsräumen treibt ganz besonders die Gewinne und Margen der exportstarken deutschen Unternehmen – und wird sie noch einige Zeit beflügeln. In solch starken Konjunkturzeiten, in denen endlich auch die Investitionen zulegen, werden keine Trendwechsel geboren.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Die deutsche Wirtschaft hat im dritten Quartal ein unerwartet starkes Wachstum verzeichnet. Während die Volkswirte mit einer Steigerung des Bruttoinlandsproduktes um 0,6 Prozent gerechnet haben, legte die deutsche Wirtschaft um 0,8 Prozent zu. Die starken Exporte haben dabei eine Schlüsselrolle gespielt. Der wichtigste Konjunkturtreiber der letzten Jahre – der Binnenkonsum – ist zwar zum Vorquartal kaum nennenswert gewachsen, bleibt aber nichtsdestotrotz auf einem stabil hohen Niveau. Die starke Nachfrage aus dem Ausland weist auf eine weitere Erholung der globalen Konjunktur hin.

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Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

In unserem Fokus steht ein interessanter Nebenwert. Schon seit langem beobachten wir Viscom, den führenden Hersteller von automatischen Inspektionssystemen für die industrielle Fertigung in der Elektronikindustrie. Vor dem Hintergrund von „Industrie 4.0“ und den Megatrends „Elektromobilität“ und „Digitalisierung“ bieten sich dem Unternehmen sichere Wachstumsperspektiven. Nach einem Rückgang um etwa 20 Prozent vom Jahreshöchstkurs und überzeugenden Ergebnissen des dritten Geschäftsquartals haben wir am Dienstag 200 Viscom-Aktien gekauft.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Quelle:  Handelsblatt Online
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