Musterdepots: Euro-Dollar-Kurs im Fokus

Musterdepots: Euro-Dollar-Kurs im Fokus

, aktualisiert 26. Juli 2017, 17:55 Uhr
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Ulf Sommer, Alexander Kovalenko und Sönke Niefünd.

Quelle:Handelsblatt Online

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man mit Timing und Strategie den Markt schlagen kann. Profi-Anleger Alexander Kovalenko blickt auf die Chancen von Peugeot-Citroën und Opel.

Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Während die US-Börsen fast täglich neue Rekordstände verkünden, tritt der Dax nach einer Kurskorrektur eher auf der Stelle. Als Belastung für die exportstarken deutschen Titel gilt der steigende Euro. Und vor allem die Befürchtung, dass die europäische Gemeinschaftswährung ungebremst weiter steigt. Eine genau umgekehrte Kursbewegung zeigte der Euro zuletzt Mitte 2014 bis Anfang 2015. Damals fiel er um 20 Prozent, der Dax konnte fast 30 Prozent zulegen. Sollte die aktuelle Aufwärtsbewegung der Währung ähnlich steil sein, dürfte auch das Minus im Dax entsprechend deutlich ausfallen.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Der französische Autobauer Peugeot-Citroën (PSA) hat erfreuliche Halbjahreszahlen vorgelegt. Der Umsatz ist im Vergleich zur Vorjahresperiode um drei Prozent auf gut 29 Milliarden Euro gestiegen. Der Gewinn legte 3,6 Prozent zu. Noch wichtiger ist die Tatsache, dass es den Franzosen gelungen ist, die Profitabilität merklich zu verbessern. Die operative Marge stieg auf 7,3 Prozent, für PSA ein historischer Bestwert. Die Erfahrungen bei der Effizienzsteigerung werden gewiss eine große Rolle bei der Übernahme von Opel spielen. Die Rüsselsheimer kämpfen seit Jahren mit den roten Zahlen.

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Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

An der Wall Street und in Europa notieren die Aktien weiterhin ohne große Kursbewegungen, da viele Anleger aktuell abwarten. Sie blicken auf die Sitzung der US-Notenbank und erhoffen sich neue Signale für die weitere Geldpolitik. Lediglich in Einzelwerten spielt aktuell die Musik, darunter die Papiere von Airbus und Roche. Grund hierfür ist die in Europa beginnende Berichtssaison. Sollten einzelne Unternehmen dabei enttäuschende Zahlen vorlegen, die wir noch nicht in unserem Portfolio haben, so werden wir die vorhandene Liquidität dafür nutzen und zukaufen.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Quelle:  Handelsblatt Online
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