Musterdepots: Über den Wert kurzfristiger Börsenprognosen

Musterdepots: Über den Wert kurzfristiger Börsenprognosen

, aktualisiert 08. August 2017, 16:06 Uhr
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Ulf Sommer, Alexander Kovalenko und Sönke Niefünd.

Quelle:Handelsblatt Online

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man mit Timing und Strategie den Markt schlagen kann. Für Depotstratege Alexander Kovalenko sind kurzfristige Prognosen nichts wert.

Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Die Aktien von zwölf der 30 Konzerne bieten Dividendenrenditen von drei und mehr Prozent, darunter BASF, Siemens, Deutsche Telekom und Post sowie die Autobauer Daimler und BMW. Kaufen Anleger Anleihen dieser Unternehmen, fahren sie damit weniger als ein Prozent Jahreszins ein. Hinter diesem Missverhältnis steckt die Sorge, dass die Dividenden fallen und/oder die Aktienkurse stark sinken. Wie sich die Kurse entwickeln, ist zugegebenermaßen ungewiss. Doch dass die Dividenden anstatt zu fallen auf Grund starker Konzerngewinne stabil bleiben oder sogar steigen, ist wahrscheinlich.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Wenn es der Mensch oft noch nicht einmal schafft, das Wetter von morgen verlässlich vorauszusagen, wie soll er dann in der Lage sein, kurzfristige Börsenprognosen seriös und zuverlässig aufzustellen? Die Antwort ist: Gar nicht. Dennoch versucht alle Welt die Börsenentwicklung der nächsten Wochen vorherzusagen. Wir halten uns zurück, kurzfristige Prognosen aufzustellen. Mit dem Wissen um eine historisch erfolgreiche, auf fundamentalen Daten basierende Anlagestrategie kann man lernen, langfristig zu investieren, Marktschwankungen zu akzeptieren und sich davon nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.

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Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Im Dax kehrt langsam die sommerliche Ruhe ein. Ein nachhaltiger Sprung über die Marke von 12 300 Punkten scheint derzeit schwierig. Auf die Stimmung am deutschen Aktienmarkt drückt der etwas stärkere Euro, da ein starker Euro die Exporte deutscher Unternehmen erschweren kann. Die Gemeinschaftswährung kostete kurzzeitig 1,18 Dollar. Am deutschen Aktienmarkt neigt sich die Berichtssaison dem Ende zu. Nach starken Zahlen stieg der Kurs der Deutschen Post und baut so unseren Gewinn in dieser Position weiter aus. Wir bleiben weiterhin investiert.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Quelle:  Handelsblatt Online
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