Platz 20: Nürnberg
Wer sich im idyllischen Nürnberg niederlassen und ein Einfamilienhaus erwerben will, muss schon tiefer in die Tasche greifen. Der Quadratmeterpreis lag 2012 bei 2844 €. 2007 waren die Käufer mit 2755 € noch ein ganzes Stück günstiger dabei – im nationalen Vergleich lag die mittelfränkische Stadt damals jedoch noch auf Platz 9.
Quelle: empirica Kauf- und Mietpreis Ranking für das zweite Quartal 2012

Hallo Freunde der WIWO:
Hier ein Geheimtipp: besser als alle 20, zwar nicht unter den "20", weil nicht so teuer, aber alle anderen beschriebenen Vorzüge ebenfalls vorhanden: G Ö T T I N G E N, genau fast in der Mitte zwischen M und HH.
....ein Saarländer!

An Suedbadener,
warum München so teuer ist ?
Ist relativ unspektakulär:
Hier gibt es Arbeitsplätze, ständiger Zuzug neuer Einwohner aber kein Bau neuer Wohnungen. Zudem ist die maximale Höhe von Immobilien begrenzt, d.h. mehr Wohnraum kann nicht in die Höhe sondern muss in die Breite gebaut werden. Problematisch ist hierbei natürlich auch, dass nur begrenzt bebaubare Fläche zur Verfügung steht. Allein der Engl. Garten nimmt schon eine enorme Fläche ein. Hinzu kommt, dass die Kaufkraft aufgrund der guten Arbeitsmarktsituation in Mü. sehr hoch ist und die höheren Preise auch durchgesetzt werden können.
Tja, so einfach kann das manchmal sein ...

Den Nordsee-Bonus von Hamburg macht München mit dem Alpen-Bonus wett. Manche mögen halt lieber die Berge als das Meer. Davon abgesehen ist München hinsichtlich wirtschaftlichen Faktoren, Sicherheit, Kulturangebot und Infrastruktur in Deutschland wohl mit ganz vorne. Selbst den internationalen Vergleich braucht man nicht unbedingt zu scheuen. In Hamburg sieht das aber zugegebenermaßen nicht anders aus. Ob München oder Hamburg ist dann halt persönliche Geschmacksache. Ich denke beide Städte sind für den selben Typus Mensch interesant und welche dann im Endeffekt bevorzugt wird macht jeder mit sich persönlich aus.
Das diverse Kleinstädte in diesem Ranking so weit nach vorne kamen kann ich mir übrigens nicht erklären. Aber in Rankings wie diesem kann man sowieso alles beweisen was man möchte. Das nächste mal nimmt man in München noch die deutlich billigeren Wohnungen aus dem Umland hinzu, was den Schnitt so stark senkt, dass sie dann wieder (wie sonst immer) mit Heidelberg, Frankfurt und Düsseldorf auf einer Stufe stehen.