Interview mit Frank Otto: „Viele Erben werden von der Leistung ihres Vaters erdrückt“

Interview mit Frank Otto: „Viele Erben werden von der Leistung ihres Vaters erdrückt“

, aktualisiert 26. April 2017, 09:21 Uhr
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Der Hamburger Unternehmer und seine Lebensgefährtin posieren für die Reality-TV-Sendung „Story of my Life“.

von Christoph KapalschinskiQuelle:Handelsblatt Online

Frank Otto wollte nie so recht zum Image der hanseatischen Versender-Familie Otto passen. Der Unternehmer und Reality-TV-Star über ererbten Reichtum, Geld in der alternativen Szene und die Zukunft des UKW-Radios.

HamburgFrank Ottos Büroräume liegen in einem alten Lagerhaus in der Hamburger Hafencity. Ein Warmwasser-Aquarium mit Korallen und bunten Fischen grüßt die Besucher. Es verweist auf Ottos Tauch-Leidenschaft. Der ging er zuletzt in der Reality-TV-Show „Goodbye Deutschland“ zusammen mit seiner 38 Jahre jüngeren Freundin nach.

Herr Otto, lassen Sie uns über das Thema Peinlichkeit sprechen.
Wieso denn das?

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Sie waren zuletzt häufig im Fernsehen und der Boulevardpresse zu sehen mit ihrer Freundin Nathalie Volk. Häufig war zu hören oder lesen, diese Auftritte seinen für jemanden aus einer Kaufmannsfamilie peinlich.
Naja, das liegt immer im Auge des Betrachters. Manche Menschen haben eben das Bedürfnis, über andere zu urteilen. Im Boulevard-Journalismus ist das ja überhaupt das Kernthema: Menschen zu bewerten.

Wie gehen sie damit um?
Ich überblättere sowas.

Störte es Sie, dort auf einmal aufzutauchen?
Das hat ja mit meiner Freundin Nathalie Volk zu tun, die in Formaten unterwegs war, wo Image-Bildung zentral ist. Etwa in der Sendung „Germany’s Next Topmodel“ oder im „Dschungel-Camp“. Jeder, der dahin geht, weiß, dass er sich der Häme der deutschen Nation aussetzt.

Das heißt, für Sie ist das ein Spiel?
Nein, das ist einfach Teil der Medienrealität, aus der Nathalie stammt. Sie nimmt mich mit in ihre Welt, ich nehme sie mit in meine Welt.

Andere Unternehmer würden sich nicht in diese Welt mitnehmen lassen.
Das ist auch sicher kein Dauerzustand. Es ist kein Business für mich, ich muss mein Geld so nicht verdienen. Für mich war es einfach eine Abwechslung, ein Experiment.

Im Leben haben Sie überhaupt viel experimentiert, oder?
Ich habe Restaurator gelernt, dann Kunst studiert, war Kriegsdienstverweigerer… In dieser Szene war ich verhaftet und durch mein Umweltengagement gegen Atomkraft politisiert. Ich habe sehr frei gelebt. Die Zeit kann man sich heute nicht mehr vorstellen: Damals konnte man sich seine Lehrstelle ja aussuchen. Man konnte sich überlegen, was man mit seinem Leben machen will – und das dann auch tun. Den Konkurrenzdruck von heute gab es damals nicht.

Ist es einem in so einer alternativen Szene eigentlich peinlich, aus einer reichen Familie zu stammen?
Ne, mir ist das nicht peinlich gewesen. Bis heute beschäftige ich mich mit Künstlern, die oft nicht sehr wohlhabend, ja sogar arm sind. Sie arbeiten aus einer intrinsischen Motivation, nicht wegen des Geldes. Ich verstehe das, ich bin ja eigentlich auch so. Von vielen anderen, die Geld haben, weiß ich aber, dass sie eigentlich nur mit Ihresgleichen umgehen können. Weil sie immer die Frage fürchten: Kannst Du mir was leihen, kannst du mir da und dort helfen, meine Mutter ist krank, du hast es doch… Da können viele nicht mit umgehen, weil sie es nicht gelernt haben.


„Mein Vater hat mir das Unternehmertum weniger zugetraut“

Können Sie wirklich die Lebenswirklichkeit verstehen von jemandem, der darauf angewiesen ist zu arbeiten, um seine Miete zu zahlen?
Ich kann die Ängste verstehen, ja klar. Viele Leute, mit denen ich zu tun habe, haben ja ein unregelmäßiges Einkommen. Die Druckpunkte, seinem Vermieter erklären zu müssen, dass das Geld erst später kommt, kann ich schon nachvollziehen.

Ich habe neulich mal beruflich die Musterwohnung in der Elbphilharmonie besichtigt und gedacht: Wenn man dort wohnt, kann man doch keinen Normalverdiener mehr zu sich nach Hause einladen, ohne wie der letzte Snob rüberzukommen…
Das hat ganz viel mit der Art zu tun, wie man jemanden empfängt. Ich wohne auch gut, aber niemand fühlt sich bei mir belämmert. Eine auf den ersten Blick imposante Räumlichkeit wird sofort entschärft, wenn die Leute merken: Es ist ganz cool hier. Man darf da kein Bohei draus machen.

Wollten Sie sich nie in eine glamouröse Welt Ihresgleichen zurückzuziehen?
Nie, ich will etwas Handfestes tun. Ich kenne aber ein paar Kinder aus guten Häusern, die sich als junge Erwachsene ins Ausland abgesetzt haben, wo sie keiner kennt. Sie leiden unter der Last des Erbes. Ich habe das vermieden, indem ich aus dem Schatten meines Vaters herausgetreten und in einen Bereich vorgestoßen bin, in dem er mich nicht protegieren konnte: An der Kunsthochschule zählt nur der Respekt vor der Arbeit, nicht die Herkunft und das finanzielle Vermögen.

Trotzdem sind auch Sie später Unternehmer geworden – wie Ihr Vater.
Ja, aber mit Inhalten, die mich beschäftigt haben. Dabei ging es um Dinge, die auch von weniger begüterten Menschen als cool empfunden wurden. Ich bin regelrecht von meinem Umfeld dazu aufgefordert worden: Frank, da entsteht ein Privatfunk, das dürfen nicht nur die Großen machen. Du hast doch das Kulturverständnis, du denkst politisch… . Ich hatte die Möglichkeiten, eine Alternative aufzubauen – warum also nicht.

Ist es peinlich, dass viele Erben in Deutschland solche Möglichkeiten, gesellschaftlich Einfluss zu nehmen, gar nicht nutzen?
Viele werden von der Leistung ihres Vaters einfach erdrückt. Sie sagen sich: Das, was er hingekriegt hat, schaffe ich nie. Das macht sie klein und bringt sie in eine Opferrolle. Aus der Position kriegt man nichts gebacken. Wer so fühlt, hat schon verloren. Leider tun das aber manche Erben.

Neulich ist ein Aufsatzband mit dem Titel „Erben in der Leistungsgesellschaft“ erschienen. Ist das etwas, das einen belasten kann oder unangenehm ist: Ein Erbe zu sein in einer Gesellschaft, die eigentlich Leistung für Geld verlangt, nicht den Zufall einer Geburt?
Es kommt nicht darauf an, wo das Geld herkommt, sondern was man damit macht. Ich wollte mal einen Fonds auflegen für Erfindungen, weil ich fand, dass wir Innovationen in Deutschland vorantreiben müssen. Da hat mir ein Investment-Banker gesagt: „Was wollen Sie eigentlich als Goldfisch im Haifischbecken? Überlegen Sie sich doch mal, was solche Anleger wollen – denen geht es nur um Rendite, selbst wenn es jemandem schadet.“ Das ist nicht mein Stil. Ich habe dann in eine Geothermie-Geschichte investiert, weil ich an diese bodenständige Technik glaube.

Ihre Familie ist in Norddeutschland sehr präsent: Michael Otto mit der Otto-Gruppe und Alexander Otto mit dem Shopping-Center-Betreiber ECE. Beide engagieren sich – etwa für den Sport und für Umweltschutz.
Mein Vater ist ja erst spät mit cleveren Ideen im Versandhandel erfolgreich geworden, nach dem Zweiten Weltkrieg. Er kannte die Not – und hat deshalb geholfen. Nach der Hamburger Flut hat er nach einem Anruf des damaligen Innensenators Helmut Schmidt lasterweise Decken gespendet – der Beginn einer engen Freundschaft. Diese Haltung hat er an seine Kinder weitergegeben.

Ihr Bruder Michael hat ja sein Vermögen sogar in eine Stiftung gegeben, die sich sozial engagieren soll. Ist das auch ein Weg für Sie?
Mein Vermögen ist im Vergleich zu dem von Michael sehr klein. Ein paar kleine Stiftungen habe ich dennoch bereits gegründet. Im Moment bin ich noch der Meinung, dass jede meiner Aktivitäten in Stiftungen und Vereinen aus sich selbst heraus wachsen muss, daher denke ich noch nicht über so etwas nach.

Wie stark sind Sie an der Otto-Gruppe oder ECE beteiligt?
Das ist schwer zu sagen, viele Beteiligungen sind verschachtelt. Mein Vater hat mir das Unternehmertum weniger zugetraut – ich habe ja auch bewiesen, dass ich Künstler bin. Er hat mir allerdings noch empfohlen, mich an zwei Shopping-Zentren zu beteiligen. Ich würde natürlich auch einer ähnlichen Empfehlung von Alexander trauen. Aber eigentlich habe ich so stark mein eigenes Business und eigene Interessen, dass ich die Gewinne aus dem ererbten Geschäft lieber sinnvoll in Dinge stecke, die meinem eigenen Kopf entstammen.


„Ich behaupte, der Erfinder des privaten Jugendradios zu sein“

Sie wollen aber doch sicherlich auch Ihr Geld vermehren?
Ich kann nicht besser essen, besser reisen oder besser leben. Warum also noch mehr? Es ist halt genug. Ich bin glücklich und es geht mir um Sinn. Aber natürlich ist es so, dass man mit Ecken und Kanten in so etwas wie Privatradio reingeht – und dann merkt: Die Ecken und Kanten müssen abgeschliffen werden, sonst passe ich nicht mehr in den Markt. Man ist eben nicht alleine auf der Welt und muss Kompromisse eingehen.

Sie haben selbst in mehreren Bands gespielt, haben ein Plattenlabel, andererseits sind Sie mit dafür verantwortlich, dass im Formatradio inzwischen die immer gleiche Musik läuft. Ist Ihnen denn das peinlich?
Der Anspruch, mit dem ich einmal beim Radio angefangen habe, hat sich natürlich verändert. Einen gewissen Vielfaltsgedanken verfolge ich aber immer noch – etwa mit dem Hamburger Musiksender 917xFM. Ich behaupte immerhin, der Erfinder des privaten Jugendradios zu sein. Später wurde aus dem Gedanken der Musik-Fernsehsender Viva, der eine Zeitlang große Bedeutung hatte – vergleichbar mit den heutigen Streaming-Diensten.

Bedrohen Streaming und das das Digitalradio DAB nun auch das klassische UKW-Radio?
Das ist noch eine lange Entwicklung. UKW ist ja erst in Norwegen und bald in der Schweiz abgeschaltet. Die Schlacht für Europa wird aber in der Deutschland entschieden. Es ist noch nicht klar, ob sich DAB durchsetzt. Die öffentlich-rechtlichen promoten das, entsorgen aber bislang die unattraktiven Sendungen ins DAB. Warum sollten das die privaten Sender unterstützen?

Vielleicht, weil die Zukunft in allen Bereichen im Digitalen liegt.
Ich gehe digital einen anderen Weg mit laut.ag, RauteMusik und Radiopark. Das sind alles noch kleine Unternehmen verglichen mit den UKW-Sendern, aber es sind in sich schlüssige Geschäftsmodelle. Ich sehe mich auf die digitale Zukunft gut vorbereitet.

Wie sieht das konkret aus?
Bei 917xFM etwa haben wir eine App, die die Radiopark-Technik nutzt. Das ermöglicht es, den Stream ohne Datenverbindung zu hören - etwa auf dem Weg von Hamburg nach Berlin. Wir haben ein Patent, mit der wir die Musik buffern. Das Handy weiß schon vorher, um welche Uhrzeit welche Musik und welche Werbung gespielt wird. Der Hörer denkt, es ist ein Stream, aber tatsächlich ist das Handy seine eigene Radiostation.

Nicht schlecht.
Das stammt aus der Historie von Radiopark und wurde ursprünglich für Kreuzfahrtschiffe entwickelt, die auf hoher See keinen Empfang haben – wie ein Autofahrer in Mecklenburg-Vorpommern.

Fürchten Sie die derzeitige Medienkrise?
Wissen Sie, ich bin ja überhaupt nur durch eine Krise ins Mediengeschäft gekommen. Mein erster Sender, OK Radio, war in der Krise und brauchte einen neuen Gesellschafter. Da kam ich ins Spiel. Später hat man mich bei Delta Radio gefragt: Frank, kannst du uns helfen? Hier ist bald das Licht aus. Bei Kiss FM war es ähnlich.

Ihr lokaler Fernsehsender Hamburg 1 ist sicherlich auch kein Goldesel.
Im Gegenteil. Aber das ist eine Vision. 1995 hab ich bei der Gründung den Gedanken gehabt, dass Bewegtbild die Zukunft ist. Schneller und intensiver kann ich keine Information vermitteln. Es hat länger gedauert als gedacht. Doch jetzt gibt mir die Entwicklung im Internet Recht. Wir bringen Hamburg 1 daher auch ins Internet und aufs Smartphone.

Läuft es bei dem Sender nun wirtschaftlich besser?
Ja, seit dem 20. Senderjubiläum vor zwei Jahren. Allerdings sind gerade zwei große Werbe-Kunden weggebrochen: Vattenfall wird aus dem Markt komplimentiert – woran ich als Atomkraftgegner nicht ganz unschuldig bin –, und Care Energie ist insolvent.


„Unseren Werbekunden kommt es nicht auf die Quote an“

Wie fangen Sie das auf?
Heute gehen wir mehr auf kleinere Kunden zu. Das ist dann etwa der Einzelhändler, der den Spot, den wir produzieren, auch auf seiner Website nutzen kann.

Bei Ihnen werben auffallend viele städtische Unternehmen in gesponserten Sondersendungen…
Ja, das ergibt Sinn. Der Flughafen erreicht so die Anwohner, das Wohnungsunternehmen Saga kann seine Perspektive auf die Stadt vermitteln, die Hochbahn Verständnis für ihre Verkehrsprobleme vermitteln.

Dass im regulären Programm viele Lokalpolitiker in Talkrunden sitzen dürfen, die sonst nie die Chance hätten, ins Fernsehen zu kommen, hat damit nichts zu tun?
Nein, wir sind kein verdeckter öffentlich-rechtlicher Sender. Diese Sendungen behandeln echte Probleme in der Stadt und helfen bei der Lösung.

Promi-Klatsch würde sicherlich mehr Quote bringen…
Unseren Werbekunden kommt es – anders als bei nationalen Sendern – nicht vorrangig auf die Quote an. Die wollen, dass ihr Laden am verkaufsoffenen Sonntag tatsächlich voll wird. Wenn das gelingt, sind sie zufrieden.

Wollen Sie das Konzept auch in andere Städte bringen?
Nein. Hamburg ist eine besondere Stadt. Hier ist ein Industriestandort mit zahlungskräftigen Unternehmen – und es gibt ein Heimatgefühl. Deshalb funktioniert hier so ein Sender. In Berlin habe ich auch mal Fernsehen gemacht. Da teilt sich der Zuschauermarkt immer noch in Ost, West und Neuberliner, die zwar die Clubs kennen, aber nicht die Stadt.

Auch ihre Familie gehört zum Hamburger Stadtgefühl – über Hamburg hinaus ist die Familie seltener ein Begriff…
Ja – außer in Berlin. Mein Vater ist ja nach dem Mauerfall im hohen Alter zurück in diese Stadt gezogen, aus der er stammte. Der Name Otto hat in Hamburg einen Stellenwert, hier weiß man, dass es ein Familienunternehmen ist. Wer nur den Katalog kennt, nimmt ihn eher als Markennamen wahr.

Gibt es regelmäßige Familientreffen?
Meine Prägung habe ich den 1980er-Jahren bekommen. Da waren Dallas und Denver Clan aktuell. So wollte ich nie werden. Ich habe mein eigenes Ding gemacht, um eben nicht mit meinen Geschwistern über alles diskutieren zu müssen.

Bekommen Sie von Ihren Brüdern Rückmeldung zu ihren Auftritten im Boulevard-Journalismus?
Nein, wir treffen uns ja gar nicht so häufig. Ich sehe meine Schwester, die in New York lebt, häufiger als meine Brüder, die in derselben Stadt sind.

Machen Sie weiter mit Reality-TV?
Die meisten Angebote lehne ich ab. Aber vielleicht kommt nochmal was Interessantes. Bislang ist jedenfalls nach „Story of my life“ nichts Neues geplant. Ich selbst gucke ja gar nicht fern – da habe ich gar keine Zeit für. Wenn, dann sehe ich lieber einen guten Film.

Herr Otto, vielen Dank für das Interview.

Zur Person: Frank Otto ist der zweitälteste Sohn von Werner Otto, dem Gründer des Ottoversands. Während sein älterer Bruder Michael heute als Aufsichtsratschef die Otto-Gruppe leitet und sein jüngerer Halbbruder Alexander den Immobilienentwickler ECE, gehören dem 59-Jährigen mehrere Medien-Unternehmen. Nach der Trennung von seiner zweiten Frau vor zwei Jahren machte Otto Schlagzeilen mit seiner Beziehung zu dem 20-jährigen Model Nathalie Volk. Beide ließen eine Seychellen-Reise auf Vox dokumentieren und treten am 9. Mai in der Vox-Show „Story of my Life“ auf, in der prominente Paare künstlich gealtert werden.
Die Unternehmen Frank Otto Medien ist an Radiosendern wie Kiss FM, Energy Sachsen und Delta Radio beteiligt. Zusammen mit dem Zeitungsverlag NWZ hält es weitere Sender wie Alster-Radio und dessen Musikwelle 917xFM sowie Minderheitsbeteiligungen an FFN und Antenne Niedersachsen. Frank Otto Medien ist zudem Minderheitseigner bei Radiopark, das etwa Hotels, Schiffe und Unternehmen mit einem Musikprogramm versorgt. Dazu kommen die Radio-Streaming Plattform RauteMusik und das Online-Musikmagazin laut.de. Der Unternehmer hielt bis 2003 zudem eine Beteiligung am Boulevard-Blatt „Hamburger Morgenpost“. Heute ist er im Lokaljournalismus noch mit seinem Fernsehsender Hamburg 1 aktiv.

Quelle:  Handelsblatt Online
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