Sendestörung für ProSieben-Aktionäre

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PremiumProSiebenSat.1-Aktie: Was hinter den ProSieben-Kulissen nicht stimmt

05. Dezember 2017
von Melanie Bergermann

ProSieben hat für über eine Milliarde Euro scheinbar planlos teure Digitalbeteiligungen gekauft. Investoren fordern, dass ein neuer Chef aufräumt. Andere Medienkonzerne haben klüger investiert – es gibt bessere Aktien.

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ProSiebens Aussichten auf das Kerngeschäft Fernsehen trüben sich ein.

Am Nikolaus-Mittwoch reisen Analysten und Großaktionäre zum jährlichen Investorentreffen aufs platte Land, vor die Tore Münchens. In Unterföhring wird Vorstandschef Thomas Ebeling wieder die Superlative auspacken, die er gern in seine Reden packt. Zum letzten Mal: Ebeling wird ProSiebenSat.1 Media Ende Februar verlassen.

Offiziell hat ihn die Aussage, seine Zuschauer seien „ein bisschen fettleibig und ein bisschen arm“, den Job gekostet. Ebeling, der boxt und Yoga macht und allein beim Ausstieg seiner Finanzinvestoren 2014 rund 24 Millionen Euro Prämie kassierte, ist weder dick noch arm. Ansonsten aber läuft so einiges nicht gut für ihn und ProSieben.

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Einst galt Ebeling als Visionär, der frühzeitig erkannte, dass sich das Fernsehverhalten durch Internet und neue Wettbewerber wie Netflix verändert, mit erheblichen Folgen für die Werbeeinnahmen. Er wollte ProSieben unabhängiger machen von Spots für Zahnpasta und Spüli.

Entwicklung wichtiger Kennzahlen bei ProSiebenSat.1.

Entwicklung wichtiger Kennzahlen bei ProSiebenSat.1. (für vollständige Ansicht bitte anklicken)


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