Alltagsforschung: Intelligent sein macht krank

PremiumkolumneAlltagsforschung: Intelligent sein macht krank

03. Dezember 2017
Kolumne von Daniel Rettig

Einer neuen Studie zufolge sind Hochbegabte anfälliger für Wehwehchen aller Art – sowohl körperlich als auch geistig.

Bild vergrößern

Hochbegabte haben ein höheres Risiko für Krankheiten.

Schlau zu sein hat Vorteile. Sie kennen das: Wer klug ist, erlangt mit höherer Wahrscheinlichkeit einen Schulabschluss, kann deshalb an einer Hochschule studieren und, wenn alles gut läuft, einen besser bezahlten Job ergattern. Dadurch kann er sich Zugang zu medizinischer Versorgung leisten und gelegentlich mal einen schönen Urlaub gönnen. Das garantiert zwar noch kein Lebensglück, macht es aber wahrscheinlicher. Heißt das also: Je schlauer jemand ist, desto besser ergeht es ihm? Nicht unbedingt. Denn tatsächlich liefert eine neue Studie Anlass zur Sorge für die geistige Elite.

Ruth Karpinski vom Pitzer College in Kalifornien gewann für ihre Untersuchung, die vor einigen Wochen im Journal „Intelligence“ erschien, 3715 Mitglieder der amerikanischen Mensa-Vereinigung – ein Club von Hochintelligenten, die in den gängigen Tests besser abschneiden als 98 Prozent aller anderen Menschen, in Deutschland entspricht das einem Intelligenzquotienten von mindestens 130.

Anzeige

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%