Kolumbien: „An dieser Kohle klebt Blut“

ThemaRohstoffe

PremiumImporte aus Kolumbien: „An dieser Kohle klebt Blut“

14. Juli 2017
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Umstrittene Kohleförderung: In Cesar gehen Paramilitärs gegen Kleinbauern vor. Deutsche Versorger stört das nicht

von Andreas Macho

Im kolumbianischen Cesar wurden Minengegner erschossen. Während dänische und italienische Energieversorger reagiert haben, kaufen deutsche Konzerne wie RWE und Uniper dennoch weiter Kohle aus der Region.

Maina van der Zwan lässt die Bilder der Toten sprechen. „Hier sehen Sie Néstor Ivan Marínez“, sagt der Aktivist der niederländischen Nichtregierungsorganisation Pax. „Er war Sprecher einer Gemeinde, die sich gegen Expansionspläne eines Minenbetreibers in der kolumbianischen Kohleregion Cesar ausgesprochen hatte. Am 11. September wurde er kaltblütig ermordet.“ Das nächste Bild zeigt einen Gewerkschafter, ebenfalls aus Cesar. „Er wurde am 7. Januar 2017 erschossen.“ Auf dem Bild darauf ist ein Kolumbianer zu sehen, der sich dafür einsetzte, Kleinbauern ihr Land zurückzugeben: „Am 4. Februar 2017 wurde er ermordet.“

Mit den Schockbildern will van der Zwan die Aktionäre des Energieversorgers Uniper


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