Bertelsmann-Umfrage: Deutsche sehen Zukunft ihres Lands positiver als EU-Nachbarn

Bertelsmann-Umfrage: Deutsche sehen Zukunft ihres Lands positiver als EU-Nachbarn

, aktualisiert 06. September 2017, 08:17 Uhr
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59 Prozent der Deutschen blicken positiv in die Zukunft des Landes und sind der Meinung, dass sich ihr Heimatland in die richtige Richtung entwickelt.

Quelle:Handelsblatt Online

Das Ergebnis einer Umfrage der Bertelsmann-Stiftung zeigt, dass die Deutschen die Zukunft ihres Heimatlandes positiver sehen als es viele ihrer europäischen Nachbarn tun. Das Schlusslicht der Umfrage bildet Italien.

GüterslohDeutsche beurteilen die Zukunft ihres Landes nach einer Umfrage deutlich positiver als viele ihrer europäischen Nachbarn. Nach der am Mittwoch veröffentlichten Erhebung der Bertelsmann-Stiftung sind 59 Prozent der Deutschen der Ansicht, dass sich ihr Heimatland in die richtige Richtung entwickelt. Zum Vergleich: Beim Schlusslicht Italien blickt rund jeder Achte (13 Prozent) optimistisch in die Zukunft, in Großbritannien knapp jeder Dritte (31 Prozent), in Frankreich etwas mehr als jeder Dritte (36 Prozent). Vor einigen Monaten sah die Situation in Deutschland noch anders aus: Im März sah nur rund jeder dritte Deutsche (32 Prozent) die Entwicklung seines Heimatlands positiv - das waren also nur in etwa halb so viele wie aktuell.

Deutlich pessimistischer sind die Deutschen hinsichtlich der Entwicklung der Europäischen Union: Fast drei von vier (72 Prozent) sind der Ansicht, dass die EU sich nicht in die richtige Richtung entwickelt. Hier gibt es kaum Veränderungen: Bei der gleichen Umfrage im Juli 2015 sagten das 74 Prozent. EU weit teilen derzeit zwei von drei Befragten (66 Prozent) diese Auffassung. Nur in Italien wird die EU noch kritischer gesehen als in Deutschland. Dort beurteilen 83 Prozent der Befragten ihre Entwicklung negativ.

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Politisch halten sich die Deutschen von Extremen fern: Die meisten (80 Prozent) ordnen sich der politischen Mitte zu. In Frankreich sagen das mit 51 Prozent deutlich weniger über sich, EU-weit sind es 66 Prozent.

Quelle:  Handelsblatt Online
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