Eurogruppen-Chef: Griechenland nicht akut in Geldnöten

Eurogruppen-Chef: Griechenland nicht akut in Geldnöten

, aktualisiert 20. Februar 2017, 17:39 Uhr
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Von einem erfolgreichen Abschluss der aktuellen Prüfrunde hängt ab, ob Griechenland weitere Milliarden aus dem Hilfsprogramm erhält.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Euro-Finanzminister diskutieren über ein weitere Milliarden für Griechenland. Unklar ist, ob sich der IWF beteiligen wird. Die Liquidität des Landes reiche noch bis zum Sommer, sagt Eurogruppen-Chef Dijsselbloem.

BrüsselGriechenland hat laut Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem derzeit keinen dringenden Geldbedarf. Die Liquidität reiche bis zum Sommer, sagte er am Montag vor einem Treffen der Euro-Finanzminister in Brüssel.

Die internationalen Geldgeber und die Regierung in Athen sind noch uneins über die Erfüllung griechischer Reformzusagen. Von einem erfolgreichen Abschluss der aktuellen Prüfrunde hängt ab, ob Griechenland weitere Milliarden aus dem Hilfsprogramm über bis zu 86 Milliarden Euro erhält. Die Minister werden laut Dijsselbloem am Montag darüber sprechen, ob die Experten der Geldgeber wieder nach Athen zurückkehren können.

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Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat bislang noch nicht entschieden, ob er sich erneut engagieren will. Er fordert von den Europäern, Griechenland stärker zu entlasten, weil die Schuldenlast des Landes nicht tragfähig sei. Dijsselbloem sagte, der IWF habe seine Haltung nicht geändert. Über die Frage weiterer Schuldenerleichterungen könne gegen Ende der Laufzeit des aktuellen Rettungspakets im Jahr 2018 gesprochen werden. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble rechnet fest mit der Teilnahme des IWF am laufenden Hilfsprogramm.

Quelle:  Handelsblatt Online
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