Flüchtlingskrise: Merkel wird wieder beliebter

Flüchtlingskrise: Merkel wird wieder beliebter

, aktualisiert 09. März 2016, 08:52 Uhr
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Angela Merkels Zustimmungswerte sind auf dem Jahreshoch. Ein Grund zur Freude?

Quelle:Handelsblatt Online

Merkel hat beim Gipfel Anfang der Woche nicht alles erreicht, was sie sich erreichen wollte. Trotzdem gewinnt sie an Zustimmung – zum ersten Mal in diesem Jahr. Indes werden CDU und SPD schwächer, die AfD wird stärker.

BerlinBundeskanzlerin Angela Merkel hat in einer Umfrage trotz des Streits über den Kurs in der Flüchtlingskrise ihre Zustimmungswerte auf ein Rekordhoch in diesem Jahr gesteigert. In der am Mittwoch veröffentlichten Forsa-Erhebung im Auftrag von „Stern“ und RTL gewann sie bei der Frage nach der Kanzlerpräferenz zwei Prozentpunkte gegenüber der Vorwoche hinzu und kommt auf 50 Prozent, den bislang höchsten Wert 2016.

SPD-Chef Sigmar Gabriel dagegen verlor einen Punkt und wurde nur noch von 13 Prozent der Befragten als Kanzler bevorzugt. Selbst in der eigenen Partei liegt Gabriel zurück: 36 Prozent würden sich in der SPD ihren Parteichef als Kanzler wünschen, 38 Prozent aber die CDU-Vorsitzende und Amtsinhaberin Merkel.

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Die Unionsparteien können allerdings vom Sympathiezuwachs für Merkel in der Umfrage nicht profitieren. Sie liegen unverändert bei einer Zustimmung von 35 Prozent. Die SPD fiel um einen Prozentpunkt auf 23 Prozent zurück. Drittstärkste Kraft sind momentan die Grünen, die um einen Punkt auf elf Prozent zulegten. Knapp dahinter folgt die rechtspopulistische AfD die ebenfalls einen Punkt hinzugewann und auf zehn Prozent kommt. Dagegen sackte die Linke um einen Punkt auf neun Prozent ab. Die FDP behauptete sich bei sechs Prozent und würde demnach wieder in den Bundestag einziehen.

27 Prozent der Wahlberechtigten, zwei Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche, trauen der Umfrage zufolge CDU/CSU zu, mit den Problemen in Deutschland am besten fertig zu werden. Nur acht Prozent fühlen sich bei der SPD am besten aufgehoben. Eine Mehrheit von 56 Prozent vertraut bei der Problemlösung aber auf keine Partei. Eine Mehrheit von 65 Prozent sprach sich in einer ergänzenden Umfrage für ein Verbot der rechtsradikalen NPD aus.

Quelle:  Handelsblatt Online
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