Flüchtlingskrise: Mutmaßlicher Menschenschlepper verhaftet

Flüchtlingskrise: Mutmaßlicher Menschenschlepper verhaftet

, aktualisiert 08. Februar 2017, 12:50 Uhr
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Vor allem in Sizilien, Rom und Mailand sind Schlepperbanden aktiv.

Quelle:Handelsblatt Online

Deutschland hat einen mutmaßlichen Menschenschlepper nach Italien ausgeliefert, wo er festgenommen wurde. Der Mann aus Eritrea soll Teil eines kriminellen Netzwerks sein, das Hunderte Migranten nach Europa schmuggelt.

RomEr soll Hunderte Migranten unter anderem von Italien nach Deutschland geschmuggelt haben. Nun ist ein mutmaßlicher Menschenschlepper in Italien verhaftet worden. Er sei von Deutschland ausgeliefert worden, teilte die italienische Polizei am Mittwoch mit. Der Mann aus Eritrea wird beschuldigt, Teil eines kriminellen Netzwerks zu sein, um Flüchtlinge von ihren Heimatorten in Afrika über Libyen nach Europa zu schleusen. Er habe mit Schlepperzellen in verschiedenen Ländern zusammengearbeitet.

In Italien sei die Gruppe vor allem in Sizilien, Rom und Mailand aktiv gewesen, um die Menschen von dort nach Schweden, Norwegen oder Deutschland zu bringen. Der Verdächtige kam mit Polizeigeleit aus Frankfurt am Main und wurde am Flughafen Fiumicino in Rom verhaftet.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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