Japan: Regierung stockt Verteidigungshaushalt auf

Japan: Regierung stockt Verteidigungshaushalt auf

, aktualisiert 22. Dezember 2016, 08:47 Uhr
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Die derzeitigen Aktionen der angrenzenden Länder brachte Japans Regierung zu einer weiteren Erhöhung des Verteidigungsetats.

Quelle:Handelsblatt Online

Bereits zum fünften Mal erhöht Japans Regierung den Verteidigungsetat. Das ist zum einen eine Reaktion auf die steigende Militärpräsenz Chinas und zum anderen auf die Raketentests in Nordkorea.

TokioJapan reagiert auf die steigende Militärpräsenz Chinas in der Region und die Raketentests Nordkoreas. Die Regierung von Ministerpräsident Shinzo Abe verabschiedete am Donnerstag eine Erhöhung des Verteidigungsetats. Dieser klettert für das Fiskaljahr 2017 um 1,4 Prozent auf das Rekordniveau von umgerechnet 41,81 Milliarden Euro. Es ist der fünfte Anstieg in Folge.

Das neue Haushaltsjahr beginnt in Japan am 1. April 2017. Das gesamte Budget wird bei knapp 795 Milliarden Euro liegen - ebenfalls ein Rekordniveau. Ökonomen kritisierten, die Regierung sei stark abhängig von den Nullzinsen der Notenbank und scheue Reformen, um angesichts der Überalterung der Gesellschaft die Sozialausgaben im Rahmen zu halten.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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