Konflikt mit Nordkorea: Japan und USA wollen „maximalen“ Druck ausüben

Konflikt mit Nordkorea: Japan und USA wollen „maximalen“ Druck ausüben

, aktualisiert 04. September 2017, 06:59 Uhr
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Der japanische Außenminister Taro Kono (l) und US-Außenminister Rex Tillerson: Japan und die USA wollen nach Nordkoreas sechstem Atomtest gemeinsam «maximalen» Druck auf das Land ausüben.

Quelle:Handelsblatt Online

Die USA, Japan und Südkorea haben mit Statements, Telefonaten und erneuten Drohungen auf die jüngste Provokation durch Nordkorea reagiert. Schon bald soll der UN-Sicherheitsrat über Sanktionen gegen das Land beraten.

TokioJapan und die USA wollen nach Nordkoreas sechstem Atomtest gemeinsam „maximalen“ Druck auf das Land ausüben. Darauf verständigte sich der japanische Außenminister Taro Kono am Montag in einem Telefongespräch mit seinem US-Kollegen Rex Tillerson, wie japanische Medien berichteten.

Nach dem Gespräch sagte Kono japanischen Reportern in Tokio, Japan und die USA wollten sich bei einer für denselben Tag geplanten außerordentlichen Sitzung des UN-Sicherheitsrats für neue Sanktionen gegen Pjöngjang einsetzen. Um was für Sanktionen es sich handeln soll, erklärte Kono demnach nicht.

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In einem weiteren Telefongespräch zwischen dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe und dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In drückten beide ihre Unterstützung für eine neue Resolution des UN-Sicherheitsrat gegen Nordkorea aus, wie es weiter hieß. Japan und Südkorea sind wichtige Verbündeten der USA in der Region.

US-Präsident Donald Trump hatte sich über alle zur Verfügung stehenden militärischen Optionen informieren lassen. Die Regierung in Washington strebe nicht die Vernichtung eines Landes an, namentlich Nordkorea. „Aber wir haben viele Optionen, dies zu tun“, sagte US-Verteidigungsminister Mattis.

Trump hatte zuvor auf die Frage, ob die USA Nordkorea militärisch angreifen würden, gesagt: „Wir werden sehen.“ Zudem brachte er ein weltweites Handelsembargo ins Spiel. Die USA erwogen, die Handelsbeziehungen zu allen Staaten einzustellen, die Geschäfte mit Nordkorea machten, teilte Trump über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Wichtigster Handelspartner Nordkoreas ist China.

Quelle:  Handelsblatt Online
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