Kuba: US-Diplomaten möglicherweise Opfer von „akustischem Anschlag“

Kuba: US-Diplomaten möglicherweise Opfer von „akustischem Anschlag“

, aktualisiert 02. September 2017, 09:56 Uhr
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Das US-amerikanisch-kubanische Verhältnis könnte nach einem mysteriösen Vorfall Schaden nehmen.

Quelle:Handelsblatt Online

US-Medien spekulieren, dass hinter Gesundheitsschäden von Botschaftern in Havanna ein „akustischer Anschlag“ stecken könnte. Die Palette der möglichen Auswirkugen reicht von Hörverlust bis zu Gehirnschäden.

WashingtonMehrere Mitarbeiter der US-Botschaft in der kubanischen Hauptstadt Havanna haben bei einem mysteriösen „akustischen Anschlag“ dauerhafte Gesundheitsschäden erlitten. Wie der Verband der Mitarbeiter des US-Außenamtes (AFSA) am Freitag in Washington mitteilte, seien bei den betroffenen Angehörigen der US-Botschaft „dauerhafter Hörverlust“ sowie „leichte traumatische Gehirnschäden“ festgestellt worden. Zudem seien Gleichgewichtsstörungen oder Kopfschmerzen diagnostiziert worden.

Nach Darstellung des US-Außenministeriums waren bis zu 19 Personen betroffen. Die ersten Fälle seien Ende 2016 bekannt geworden. Auch Kanada meldete einen ähnlichen Fall bei einem seiner Diplomaten in Havanna.

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Zwei kubanische Diplomaten waren als Reaktion im Mai aus den USA ausgewiesen worden. Die kubanische Regierung bestritt jegliches Vorgehen gegen ausländische Diplomaten.

Nach Spekulationen der US-Medien könnte es sich um einen „akustischen Anschlag“ gehandelt haben. Die Diplomaten könnten Schall ausgesetzt gewesen sein, der für das menschliche Ohr nicht hörbar sei, aber dennoch gesundheitsschädlich.

Quelle:  Handelsblatt Online
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