Mauerbau oder „Shutdown“: S&P warnt vor drastischen Folgen des US-Haushaltsstreits

Mauerbau oder „Shutdown“: S&P warnt vor drastischen Folgen des US-Haushaltsstreits

, aktualisiert 31. August 2017, 00:03 Uhr
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Der US-Investmentriese Lehman Brothers rutschte Mitte September 2008 in die Pleite. Was würde eine Zahlungsunfähigkeit der USA bewirken?

Quelle:Handelsblatt Online

US-Präsident Trump hat dem Kongress eine Kampfansage gemacht: Winken die Abgeordneten nicht seine Mauerbaupläne durch, eskaliert er den Haushaltsstreit. Die Ratingagentur S&P malt die Folgen aus – in tiefschwarz.

New YorkDie Ratingagentur S&P hat vor dramatischen Folgen für die US-Wirtschaft gewarnt, sollte es in Folge des Haushaltsstreits zur Zwangsschließung der Behörden und einer Zahlungsunfähigkeit des Landes kommen.

Die Auswirkungen wären gravierender als bei der Pleite der Großbank Lehman Brothers 2008 auf dem Höhepunkt der Bankenkrise, sagte S&P Chefökonomin Beth Ann Bovino am Mittwoch. Folge wäre ein Rückfall der USA in die Rezession.

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Auch ein "government shutdown", also ein De-facto-Kollaps der Regierungsbehörden, würde die Wirtschaft stark in Mitleidenschaft ziehen, allerdings weniger als eine Zahlungsunfähigkeit, sagte sie. Dadurch würde das Bruttoinlandsprodukt in jeder Woche des "shutdown" um 0,2 Prozentpunkte geschmälert.

US-Präsident Donald Trump hat gedroht, es im Konflikt um die Finanzierung der von ihm angekündigten Grenzmauer zu Mexiko auf einen "shutdown" ankommen zu lassen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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