Mehr Teilnehmer als bisher bekannt: US-Senat untersucht Treffen im Trump Tower

Mehr Teilnehmer als bisher bekannt: US-Senat untersucht Treffen im Trump Tower

, aktualisiert 19. Juli 2017, 02:03 Uhr
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Der Trump Tower in New York ist häufig Abschlussort von Demonstrationen (Foto vom 17. Juni 2017). Im vergangenen Jahr luden Donald Trump und sein Wahlkampfteam ganz unterschiedliche Gesprächspartner dorthin ein.

Quelle:Handelsblatt Online

Scheibchenweise dringen Informationen über ein Treffen mit einer russischen Anwältin im Trump Tower nach außen. Die Salamitaktik wird nun zum Bumerang: Sie hat den US-Senat misstrauisch gemacht.

WashingtonDer Geheimdienstausschuss des US-Senats hat Untersuchungen zu einem Treffen zwischen dem ältesten Sohn des US-Präsidenten und mehreren Vertretern Russlands angestellt.

Die von Donald Trump Jr. veröffentlichten E-Mails im Vorfeld des Treffens seien ein sehr wichtiger Aspekt, sagte der Vorsitzende des Ausschusses, Richard Burr, am Dienstag (Ortszeit). In der E-Mail-Konversation wurden Trump Jr. schädigende Informationen über die damalige Rivalin seines Vaters im US-Wahlkampf, Hillary Clinton, versprochen.

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An dem Treffen mit einer russischen Anwältin im Trump-Tower im Juni 2016 nahmen neben Trump Jr. auch der Schwiegersohn des US-Präsidenten, Jared Kushner, und der damalige Leiter der Wahlkampagne, Paul Manafort, teil. Zudem wurde am Dienstag bekannt, dass auch von russischer Seite noch weitere Personen anwesend waren: Ein Angestellter der Geschäftspartner Trumps, mit welchen er den Miss Universe-Schönheitswettbewerb in Moskau abhielt, habe ebenfalls an dem Treffen teilgenommen. Den Angaben zufolge sollte er dabei übersetzen.

Der Top-Demokrat des Ausschusses, Mark Warner, sagte, die Enthüllung, dass insgesamt acht Personen an dem Treffen teilnahmen, stärke das Argument, dass der Ausschuss mit allen von ihnen sprechen wolle. Es sei beunruhigend, wie lange es gedauert habe, bis der Name des Mitarbeiters bekannt wurde. Die Trump-Familie sei nicht offen mit Informationen, kritisierte Warner.

Quelle:  Handelsblatt Online
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