Nach Wirbelsturm „Harvey“: US-Industrie bringt Anlagen wieder in Gang

Nach Wirbelsturm „Harvey“: US-Industrie bringt Anlagen wieder in Gang

, aktualisiert 04. September 2017, 01:37 Uhr
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Energiekonzern Total meldet, dass die Raffinerie in Port Arthur komplett wieder mit Strom versorgt wird.

Quelle:Handelsblatt Online

Nach dem Wirbelsturm „Harvey“ arbeitet die US-Öl- und Gasindustrie daran, ihre Anlagen in der betroffenen Region zum Laufen zu bringen. In einer Fabrik nahe Houston brennt die Feuerwehr Chemiebehälter kontrolliert ab.

HoustonNach dem verheerenden Wirbelsturm „Harvey“ kommt die Industrie an der Golfküste der USA wieder in die Gänge. Der Energiekonzern Total gab am Sonntag die komplette Wiederherstellung der Stromversorgung seiner Raffinerie in Port Arthur bekannt.

Brancheninsidern zufolge soll die Anlage bald wieder hochgefahren werden, ein konkretes Datum wurde nicht genannt. Eine Sprecherin von Exxon Mobile erklärte, die Plattform Galveston 209 im Golf sei wieder in Betrieb. Bei einer zweiten Anlage würden die Folgen des Sturms noch untersucht.

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„Harvey“ hatte insbesondere die Küste von Texas stark mit Mitleidenschaft gezogen, wo große Teile der amerikanischen Öl- und Gasindustrie angesiedelt sind. Mindestens 47 Menschen kamen ums Leben, der Schaden wird auf bis zu 180 Milliarden Dollar geschätzt.

In einer Fabrik nahe Houston hat die Feuerwehr mit dem kontrollierten Abbrennen von Chemiebehältern begonnen. Dies sei eine vorausschauende Maßnahme, teilte das Büro des Feuerwehrchefs im Bezirk Harris County am Sonntag (Ortszeit) mit. Weitere Risiken für die Öffentlichkeit gebe es nicht. Rund um die Fabrik des Chemieunternehmens Arkema gilt eine 800 Meter große Evakuierungszone.

Die US-Umweltschutzbehörde EPA gab am Sonntagnachmittag bekannt, Einsatzkräfte außerhalb der Evakuierungszone stationiert zu haben. Drei Behälter waren bereits zuvor in Flammen aufgegangen, nachdem Überschwemmungen in der Fabrik für den Ausfall einer Kühlung gesorgt hatten.

Das Hochwasser sorgte auch für Überflutungen in mindestens fünf Giftmüll-Lagerstätten rund um Houston. Das Trinkwasser der Metropole sei davon zunächst nicht betroffen, sagte der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, im Fernsehsender CNN. Die EPA müsse aber sicherstellen, dass eine Verseuchung eingedämmt und begrenzt werde.

Quelle:  Handelsblatt Online
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