Offene Empfehlung für Trump-Gegner: Romney favorisiert Ted Cruz

Offene Empfehlung für Trump-Gegner: Romney favorisiert Ted Cruz

, aktualisiert 18. März 2016, 23:45 Uhr
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ruft offen zum Trump-Boykott auf. Die Parteibasis solle bei den kommenden Vorwahlen geschlossen für Ted Cruz stimmen, so der Ex-Präsidentschaftskandidat. Nur so ließe Cruz sich auf dem Parteitag im Sommer durchsetzen.

Quelle:Handelsblatt Online

Der frühere Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat dazu aufgerufen, für Ted Cruz zu stimmen. Nur so könne man „einen Republikaner“ nominieren.

WashingtonDer frühere US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney will bei der Vorwahl der Republikaner in Utah am kommenden Dienstag für Ted Cruz stimmen. Das kündigte Romney am Freitag auf seiner Facebook-Seite an. „Die einzige Möglichkeit, einen Republikaner statt Herrn Trump zu nominieren, ist eine offene Convention. An diesem Punkt können wir nur zu einer offenen Convention kommen, wenn Senator Cruz so viele der restlichen Vorwahlen wie möglich gewinnt.“

Die Bewerber von Republikanern und Demokraten wollen bei den Vorwahlen eine Mehrheit der Delegierten aller Staaten und Außengebiete gewinnen, um auf Parteitagen (den Conventions) im Sommer Kandidat für die Präsidentschaftswahl am 8. November zu werden.

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Donald Trump führt nach zahlreichen Siegen das Bewerberfeld der Republikaner an. Es gibt aber starke Bestrebungen in der Partei, den politischen Quereinsteiger als Kandidaten zu verhindern. Führende Vertreter wollen erreichen, dass Trump auf dem Weg bis zum Parteitag im Juli nicht genügend Delegiertenstimmen zusammenbekommt, um nominiert zu werden. Cruz hat nach Trump die meisten Vorwahlen gewonnen, aber noch hat er keine 1237 Stimmen, die ihn automatisch mit einer Mehrheit zum Kandidaten machen würden. Erreicht kein Kandidat im ersten Durchlauf 50 Prozent der Stimmen, können alle Delegierten im zweiten Wahlgang frei entscheiden, wen sie wählen wollen. Im ersten Wahldurchgang sind sie noch an die Ergebnisse aus den jeweiligen Staaten gebunden. Donald Trump hat für den Fall, dass man ihm trotz eines hohen Stimmenvorsprungs, aber weniger als 50 Prozent aller Delegierten, die Kandidatur „vorenthalten“ sollte schon mal mit „Unruhen“ gedroht. Er wolle so etwas nicht, aber er fürchte es, ließ er auf CNN verlauten. Es könnten „schlimme Dinge“ passieren.

Romney selbst war 2008 bei den Vorwahlen seiner Partei an Senator John McCain gescheitert. 2012 unterlag er bei der Wahl gegen den demokratischen Amtsinhaber Barack Obama.

Quelle:  Handelsblatt Online
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