Projekt Hydra: USA tüfteln an einem Untersee-Flugzeugträger

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Projekt Hydra: USA tüfteln an einem Untersee-Flugzeugträger

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Die USA wollen weg von den üblichen bemannten Flugzeugträgern.

Die japanischen Seestreitkräfte haben im zweiten Weltkrieg bereits mit Untersee-Flugzeugträgern experimentiert. Jetzt will auch das US-Militär unbemannte Träger im Ozean versenken. Anfang August wird das Projekt offiziell vorgestellt.

In den 1930er Jahren entwickelte die US-Marine fliegende Flugzeugträger. Sowohl die ZRS-5 USS Macon, als auch die ZRS-4 USS Akron waren als fliegende Aufklärer geplant und konnten in ihren Rümpfen mehrere Flugzeuge beherbergen. Für die Landung auf beziehungsweise unter den sogenannten Starrluftschiffen waren Fanghaken an den Flugzeugen angebracht, mit denen sich die Piloten unter dem Rumpf einklinken konnte. Von dort aus konnten die Flugzeuge in den Hangar gezogen werden. Beide Modelle stürzten Anfang beziehungsweise Mitte der 1930er Jahre ins Meer und versanken.

Nun will das Pentagon einen neuen Anlauf in Sachen ungewöhnlicher Flugzeugträger starten. Statt in der Luft soll "Hydra" unter Wasser Flugzeuge und U-Boote aufnehmen können. Sowohl der Träger als auch die Flugzeuge und Boote sollen unbemannt sein. Damit wäre die Hydra der erste unbemannte Träger der Welt.

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Dagegen ist der Versuch, Unterwasser-Flugzeugträger einzusetzen, nicht neu. Die japanischen Seestreitkräfte verfügten bereits im zweiten Weltkrieg über solche Träger, die bis zu drei Flugzeuge mit sich führen konnten. Die riesigen U-Boote vom Typ I-400 (Sen-Toku-Klasse) waren die größten U-Boote, die bis dato gebaut wurden. Sie allerdings waren bemannt.

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Wie genau die "Hydra" der US-Marine aussehen soll, wird die dem Pentagon unterstellte Forschungsbehörde Darpa am 5. August in der Johns Hopkins Universität vorstellen. Bislang ist nur bekannt, dass der Flugzeugträger Hydra nach dem Baukastensystem funktionieren soll, so dass je nach Bedarf mehr Flugzeuge oder mehr U-Boote transportiert werden können. Flugzeuge beziehungsweise Drohnen sollen im Falle eines Einsatzes vom Bauch des tauchenden Trägers aus mit Kapseln an die Wasseroberfläche gebracht werden können. Kosten oder konkrete Baupläne wurden bislang nicht kommuniziert.

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