Ronna Romney McDaniel, Tom Perez: US-Parteien küren neue Vorsitzende

Ronna Romney McDaniel, Tom Perez: US-Parteien küren neue Vorsitzende

, aktualisiert 15. Dezember 2016, 04:08 Uhr
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Ronna Romney McDaniel kündigt Donald Trump bei seiner Siegestour in Michigan an: Die republikanische Parteivorsitzende des Bundesstaats rückt auf die Bundesebene hinauf.

Quelle:Handelsblatt Online

Weil Reince Priebus ins Trump-Team wechselt, haben die Republikaner eine neue Parteichefin ernannt. Ronna Romney McDaniel steigt von der Bundesstaatebene auf. Bei den Demokraten zeichnet sich dagegen ein Wettbewerb ab.

WashingtonDie US-Republikaner haben Ronna Romney McDaniel zur neuen Parteichefin ernannt. Sie folgt auf Reince Priebus, der als Stabschef von Donald Trump ins Weiße Haus wechselt. „Ronna war sehr loyal unserer Bewegung gegenüber, und ihre Anstrengungen haben entscheidend dazu beigetragen, uns einen großartigen Sieg in Michigan zu bescheren“, heißt es in einem Statement des künftigen Präsidenten Trump vom Mittwoch.

Die Position des Parteivorsitzenden ist in den USA deutlich schwächer als etwa in Deutschland. Führer der Republikaner ist de facto der künftige Präsident selbst. Der Parteichef nimmt eine untergeordnete Rolle ein, vergleichbar am ehesten mit einem Generalsekretär in Deutschland.

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Romney McDaniel, die entfernt mit dem früheren republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney verwandt ist, war zuvor in gleicher Funktion auf Ebene des Staats Michigan tätig.

US-Arbeitsminister Tom Perez will unterdessen für den Posten des Vorsitzenden der Demokratischen Partei des Landes kandidieren. Er will seine Kandidatur am Donnerstag offiziell bekanntgeben, wie aus Angaben von Demokraten hervorgeht, die sein Vorhaben kennen. Im Rennen um den Vorsitz des Democratic National Committee wird Perez gegen den Favoriten Keith Ellisson, einen Abgeordneten aus Minnesota, antreten. Das Weiße Haus hat Perez zu seiner Bewerbung ermutigt.

Perez erwägt derzeit auch eine Kandidatur um den Gouverneursposten des US-Staats Maryland. Er hat einen Großteil seiner Karriere in ernannten Regierungsämtern verbracht und verfügt über wenig Erfahrung als politischer Kandidat.

Der Wettbewerb zwischen Perez, der im Rennen um die US-Präsidentschaft Hillary Clinton unterstützt hatte, und Ellison, einem Unterstützer des Senators Bernie Sanders, droht Spannungen aus den Präsidentschaftsvorwahlen der Demokraten zu entflammen.

Die Parteivorsitzende Debbie Wasserman Schultz war im Sommer zurückgetreten, nachdem E-Mails veröffentlicht worden waren, die Bemühungen enthüllt hatten, um Clinton zu helfen.

Quelle:  Handelsblatt Online
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