Staudammprojekt an Euphrat und Tigris: Iranischer Präsident fordert sofortigen Stopp

Staudammprojekt an Euphrat und Tigris: Iranischer Präsident fordert sofortigen Stopp

, aktualisiert 03. Juli 2017, 11:17 Uhr
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Der iranische Präsident äußerte zum ersten Mal öffentliche Kritik an dem umstrittenen Projekt.

Quelle:Handelsblatt Online

Der Bau der Staudämme an Euphrat und Tigris ist das größte Entwicklungsprojekt der Türkei. Der iranische Präsident fordert nun dessen sofortige Beendigung. Er befürchtet „zerstörerische Folgen“ für sein Land.

Teheran Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat den Stopp eines türkischen Staudammprojekts an Euphrat und Tigris gefordert. Die Dämme wären für den gesamten Nahen Osten gefährlich, sagte Ruhani am Montag auf einer Konferenz zu Sandstürmen in Teheran. Es war die erste öffentliche Kritik des iranischen Präsidenten an dem Projekt, das im Nahen Osten umstritten ist.

Die geplanten mehreren Dämme an den beiden Flüssen, die weiter Richtung Syrien und Irak fließen, hätten „zerstörerische Folgen“ und würden auch den Iran betreffen, sagte Ruhani. Der Bau sollte daher gestoppt werden, forderte er, ohne die Türkei namentlich zu nennen. Der Iran und die Türkei unterstützen im Bürgerkrieg in Syrien unterschiedliche Seiten.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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