Tat in Stockholm: Usbekistan will vor Attentäter gewarnt haben

Tat in Stockholm: Usbekistan will vor Attentäter gewarnt haben

, aktualisiert 14. April 2017, 10:22 Uhr
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People walk by flowers near Ahlens department store at the pedestrian street Drottninggatan in central Stockholm on April 12, 2017, five days after a hijacked beer truck plowed into pedestrians there killing four people, injuring 15 others. / AFP PHOTO / TT News Agency / Federik SANDBERG / Sweden OUT

Quelle:Handelsblatt Online

Vor einer Woche raste ein Attentäter mit einem Lkw in eine Menschenmenge in Stockholm. Vier Personen starben. Usbekistan erklärt nun, den Westen bereits im Vorfeld vor dem mutmaßlichen Täter gewarnt zu haben.

TaschkentUsbekistan hat den Westen nach eigenen Angaben vor dem mutmaßlichen Attentäter von Stockholm gewarnt. Die usbekischen Sicherheitsdienste hätten einer westlichen Nation Informationen über Rachmat Akilow zur Weitergabe an Schweden zukommen lassen, sagte Außenminister Abdulasis Kamilow am Freitag vor Journalisten.

Akilow sei von der radikalislamischen IS-Miliz rekrutiert worden, nachdem er Usbekistan 2014 verlassen und nach Schweden übergesiedelt habe. Welches Land die Informationen an Schweden weiterreichen sollte, sagte Kamilow nicht.

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Akilow hat nach Angaben seines Anwalts gestanden, vor einer Woche in Stockholm mit einem Lkw mehrere Menschen getötet und verletzt zu haben. Dem Usbeken wurde im vergangenen Jahr eine Aufenthaltsberechtigung für Schweden versagt. Er wurde aufgefordert, das Land zu verlassen, kam dem aber nicht nach und stand deshalb auf einer Fahndungsliste.

Quelle:  Handelsblatt Online
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