Türkei: PKK bekennt sich zu Bombenanschlag

Türkei: PKK bekennt sich zu Bombenanschlag

, aktualisiert 19. August 2016, 15:45 Uhr
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In Elazig starben bei der gewaltigen Explosion einer Autobombe mindestens drei Polizisten; 145 weitere Menschen wurden verletzt, darunter 85 Polizisten.

Quelle:Handelsblatt Online

Bei einer Serie von Bombenanschlägen sind in der Türkei 10 Menschen ums Leben gekommen. Nun hat sich die verbotene Kurdische Arbeiterpartei PKK zu dem Angriff auf eine Polizeiwache bekannt.

IstanbulDie verbotene Kurdische Arbeiterpartei PKK hat sich zu einem Selbstmordanschlag in der Osttürkei bekannt, bei dem am Donnerstag drei Polizisten getötet und mehr als 200 Menschen verletzt wurden. Die auch in Deutschland als terroristische Vereinigung eingestufte PKK bekannte sich auf ihrer Webseite zu dem Angriff auf eine Polizeiwache in der Stadt Elazig. Insgesamt kamen bei der Anschlagsserie in der Stadt zehn Menschen ums Leben.

Die türkische Regierung macht für alle Taten die PKK verantwortlich, die seit den 1980er Jahren für mehr Autonomie der Kurden kämpft. Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte zudem Anhänger seines Rivalen Fethullah Gülen beschuldigt, Verbindungen zur PKK zu unterhalten. Sie hätten kurdische Extremisten mit Informationen versorgt. Erdogan wirft dem in den USA lebenden Prediger zudem vor, hinter dem gescheiterten Putsch im vergangenen Monat zu stecken. Gülen hat diese Anschuldigungen zurückgewiesen.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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