US-Wahl 2020: Biden denkt über Präsidentschaftskandidatur nach

US-Wahl 2020: Biden denkt über Präsidentschaftskandidatur nach

, aktualisiert 06. Dezember 2016, 10:44 Uhr
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„Ich trete 2020 an. Als Präsident. Und das wisst ihr sowieso, also was zur Hölle“, erklärte Biden vor Reportern.

Quelle:Handelsblatt Online

Joe Biden spielt offen mit dem Gedanken, bei der Präsidentschaftswahl 2020 anzutreten. Ganz darauf festlegen lassen will er sich zwar nicht. Doch gehe das Schicksal oft seltsame Wege, so Biden.

WashingtonDer scheidende US-Vizepräsident Joe Biden erwägt nach eigenem Bekunden eine mögliche Bewerbung ums Weiße Haus. „Ich trete 2020 an. Als Präsident. Und das wisst ihr sowieso, also was zur Hölle“, erklärte Biden vor Reportern. Dabei lächelte er leicht, was offenbar Pressevertreter zur Frage veranlasste, ob er etwa Witze mache.

Daraufhin ruderte Biden etwas zurück. „Ich lege mich nicht darauf fest, anzutreten. Ich lege mich auf gar nichts fest“, erklärte er. Gleichwohl habe er vor langer Zeit gelernt, dass das Schicksal auf seltsame Weise ins Leben eingreife.

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Biden bewarb sich erstmals 1988 um die Präsidentschaftsnominierung der Demokraten, scheiterte jedoch. 2008 versuchte er es erneut, doch setzte sich im Vorwahlkampf letztlich der jetzige Präsident Barack Obama durch, der Biden zu seinem Vize machte.

Im Jahr 2015 hielten sich dann lange Spekulationen, dass Biden im Rennen ums Weiße Haus erneut seinen Hut in den Ring werfen könnte. Doch entschied er sich dagegen und unterstützte seine Parteikollegin Hillary Clinton, die vor einem Monat dem Republikaner Donald Trump unterlag.

Biden feierte im November seinen 74. Geburtstag. Nach der Wahl 2020 wäre er also 78 Jahre alt. Expräsident Ronald Reagan schied im Januar 1989 kurz vor seinem 78. Geburtstag aus dem Amt. Damit war er der älteste amtierende Präsident der USA.

Biden äußerte sich am Montag (Ortszeit) nach einer Teilnahme an einer Senatsdebatte über ein Gesetz zur biomedizinischen Forschung, das er unterstützt. Als der mit ihm befreundete Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, dafür sorgte, dass ein Teil der Vorlage nach Bidens Sohn Beau benannt werde, wurde er emotional. Beau starb 2015 an Krebs.

Es ist nicht der einzige familiäre Schicksalschlag für Biden. Kurz nach seiner Wahl in den Senat 1972 kamen seine erste Frau und deren einjährige Tochter bei einem Autounfall ums Leben.

Quelle:  Handelsblatt Online
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