50 prominente Republikaner warnen: "Donald Trump wäre ein gefährlicher Präsident"

50 prominente Republikaner warnen: "Donald Trump wäre ein gefährlicher Präsident"

, aktualisiert 09. August 2016, 08:10 Uhr

50 prominente Republikaner haben mit scharfen Worten vor einer Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten gewarnt - dem Kandidaten ihrer eigenen Partei.

"Herrn Trump fehlen der Charakter, die Werte und die Erfahrung, um Präsident zu sein", hieß es in einer Erklärung von 50 prominenten Sicherheitsexperten der Republikaner, die am Montag bekannt wurde. "Er schwächt die moralische Autorität der USA als Führerin der freien Welt. Es sieht so aus, als ob es ihm an Basiswissen über und Glauben an die US-Verfassung, US-Gesetze und US-Institutionen sowie religiöse Toleranz, Freiheit der Presse und eine unabhängige Justiz mangelt."

Zwar hätten die Unterzeichner auch Zweifel an der von den Demokraten nominierten Kandidatin Hillary Clinton. Aber: "Niemand von uns wird für Donald Trump stimmen."

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"Aus außenpolitischer Sicht ist Donald Trump nicht qualifiziert, Präsident und Oberster Befehlshaber der Streitkräfte zu sein", hieß es zudem. "Vielmehr sind wir davon überzeugt, dass er ein gefährlicher Präsident wäre, unter dem die nationale Sicherheit und das Wohlergehen des Landes Risiken ausgesetzt wären." Zwar seien viele Amerikaner frustriert, dass die US-Regierung Probleme im In- und Ausland nicht löse. "Aber Donald Trump ist nicht die Antwort auf die gewaltigen amerikanischen Herausforderungen und auf diese wichtige Wahl. Wir sind überzeugt, dass er der rücksichtsloseste ("most reckless") Präsident in der amerikanischen Geschichte wäre."

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Donald Trump Quelle: AP

Die Erklärung ist unter anderem unterzeichnet vom ehemaligen CIA-Direktor Michael Hayden, dem ehemaligen Heimatschutzminister Michael Chertoff, dem Ex-Direktor aller US-Nachrichtendienste John Negroponte und den ehemaligen US-Handelsbeauftragten Carla Hills und Robert Zoellick. Einige der genannten haben unter einem oder mehreren republikanischen US-Präsidenten gearbeitet. Organisiert wurde die Erklärung von Philip Zelikow, der Condoleezza Rice in ihrer Zeit als US-Außenministerin beriet.

Unter den Republikanern gibt es seit vielen Monaten Kritik an Trump, die bis heute anhält. Der neue US-Präsident wird im November gewählt. In jüngsten Umfragen hat Clinton einen leichten Vorsprung vor Trump.

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