USA: Trumps Nordkorea-Äußerungen waren nicht abgesprochen

USA: Trumps Nordkorea-Äußerungen waren nicht abgesprochen

, aktualisiert 09. August 2017, 21:13 Uhr
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Seine aggressive Rhetorik gegenüber Nordkorea war vorher nicht mit Regierungsvertretern abgesprochen.

Quelle:Handelsblatt Online

US-Präsident Donald Trump hat mit einer drastischen Warnung den Tonfall gegenüber Nordkorea deutlich verschärft. Mit Regierungsvertretern hat er sich offenbar nicht vorher über sein Vorgehen abgesprochen.

WashingtonUS-Präsident Donald Trump hat seine bislang schärfste Warnung gegen Nordkorea nach Angaben hoher Regierungsvertreter ohne vorherige Absprache und spontan ausgesprochen. "Das war typisch Trump", sagte am Mittwoch ein Regierungsbeamter, der namentlich nicht genannt werden wollte. Ein anderer mit dem Nordkorea-Komplex befasster Regierungsvertreter sagte, es habe keine Diskussion darüber gegeben, den Tonfall gegenüber Nordkorea zu verschärfen. Auch über die Auswirkungen eines solchen Vorgehens sei nicht gesprochen worden. Ungeachtet dessen sei es wichtig, dass Nordkorea verstehe, "dass die strategische Geduld der USA erschöpft ist, und dass unsere Entschlossenheit, unsere Alliierten mit allen Mitteln zu verteidigen, nicht erschöpft ist", sagte der Informant.

Trump hatte am Dienstag während einer Diskussion über Drogenprobleme seine bislang schärfste Warnung an die Staatsführung in Pjöngjang gerichtet: "Nordkorea sollte den USA besser nicht mehr drohen. Sie werden mit Feuer und Zorn getroffen, wie es die Welt noch nicht gesehen hat." Die Führung in Pjöngjang drohte postwendend mit einem Raketenangriff auf die US-Pazifikinsel Guam als Präventivschlag, wenn es Anzeichen für eine Provokation seitens der Vereinigten Staaten gebe. Weltweit hat der verbale Schlagabtausch für Unruhe gesorgt und die Furcht vor einem bewaffneten Konflikt in Asien vergrößert.

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Auch in der US-Regierung gibt es diese Sorge. Die "Feuer und Zorn"-Drohung sei alles andere als hilfreich und berge die Gefahr, in Nordkorea eine unerwünschte Reaktion hervorzurufen, sagten zwei Regierungsvertreter.

Quelle:  Handelsblatt Online
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