Waterboarding?: Trump denkt über brutale Foltermethoden nach

Waterboarding?: Trump denkt über brutale Foltermethoden nach

, aktualisiert 26. Januar 2017, 03:00 Uhr
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Eine Szene aus dem Amnesty International-Film "Stuff of Life" zeigt einen "Gefangenen", bei dem simuliertes Ertränken angewendet wird.

Quelle:Handelsblatt Online

Comeback für Waterboarding? Der neue US-Präsident Trump denkt jedenfalls darüber nach, die brutale Foltermethode des simulierten Ertränkens wieder einzuführen. Sein Vorgänger Obama hatte die Praxis verbieten lassen.

WashingtonDer neue US-Präsident Donald Trump hat sich für eine Wiedereinführung brutaler Verhörmethoden offen gezeigt, die von seinem Vorgänger Barack Obama verboten wurden. Er glaube, dass Folter funktioniere, sagte Trump am Mittwoch (Ortszeit) in einem Interview des TV-Senders ABC News. Auf die konkrete Frage nach der Praxis des simulierten Ertränkens von Verdächtigen, bekannt als Waterboarding, entgegnete er, dass Extremistengruppen Gräueltaten an Christen und anderen verübten. „Wir müssen Feuer mit Feuer bekämpfen.“

Radikale Gruppen „schnitten Bürgern im Nahen Osten die Köpfe ab, weil sie Christen oder Muslime oder sonst etwas sind“, sagte Trump weiter. „Wir haben etwas und wir dürfen nichts tun. Wir spielen da nicht nach denselben Regeln.“

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Gleichwohl werde es sich mit dem neuen Pentagonchef James Mattis und CIA-Direktor Mike Pompeo absprechen ehe er neue Maßnahmen anordne. Zudem wolle er, dass „sich alles im gesetzlichen Rahmen“ bewege. Doch habe er kürzlich hohe Geheimdienstler gefragt, ob Folter funktioniere und ein „Ja, absolut“ zur Antwort bekommen, sagte Trump.

Quelle:  Handelsblatt Online
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