Anti-Terror-Konzept: Bayern rüstet auf

Anti-Terror-Konzept: Bayern rüstet auf

, aktualisiert 28. Juli 2016, 10:28 Uhr
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Bayern will nach Anschlägen die Polizei stärken.

Quelle:Handelsblatt Online

Nach den Anschlägen in Ansbach und Würzburg beschließt Bayerns Regierung ein Anti-Terror-Konzept. Die Polizei soll um 2000 zusätzliche Kräfte aufgestockt werden. Geplant sind auch schärfere Strafen.

gmundNach den Terroranschlägen von Ansbach und Würzburg hat die bayerische Landesregierung ein umfassendes Sicherheitskonzept beschlossen. Teil des Konzepts „Sicherheit durch Stärke“ sei die Aufstockung der Polizei um 2000 Kräfte von 2017 bis 2020, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Donnerstag in Gmund am Tegernsee. Hinzu komme modernste Ausrüstung für die Beamten wie ballistische Helme, neuartige Schutzwesten und gepanzerte Fahrzeuge. Die Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen wie Bahnhöfen und die Bekämpfung der Internetkriminalität sollen intensiviert werden.

„Der islamistische Terrorismus ist bei uns in Bayern leider angekommen“, sagte Herrmann. Nach seinen Angaben sollen auch die Strafen etwa bei Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte auf bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe erhöht werden. „Wir kämpfen für mehr Befugnisse für den Rechtsstaat“, damit er nicht hinter den Tätern zurückbleibe. „Ohne Sicherheit gibt es keine Freiheit“, sagte der Innenminister.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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