CDU/CSU: Merkel-Kritiker in der Union üben den Aufstand

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Alexander Mitsch (CDU), Beisitzer im CDU Kreisvorstand im Kreisverband Rhein-Neckar (Baden-Württemberg)

Im badischen Schwetzingen wollen am Wochenende konservative und wirtschaftsliberale Mitglieder von CDU und CSU eine Rückbesinnung auf traditionelle Werte ihrer Partei erreichen.

Der Kreis verlangt einen „Freiheitlich-konservativen Aufbruch“ der Union. Einer der Organisatoren in Schwetzingen, Alexander Mitsch, beklagt einen Mangel an innerer Demokratie in der Union: „Wer anderer Meinung ist, wird als abtrünnig angesehen.“ Mitsch ist seit 32 Jahren in der CDU und aktuell im Kreisvorstand Rhein-Neckar aktiv. Entscheidend sei für ihn, dass die Basis mehr Einfluss erlange, so Nitsch - mit Themen, die Wähler von der AfD zurückgewinnen könnten. Dabei gehe es um innere Sicherheit, Steuersenkungen, eine alternative Euro-Politik oder einen Neuansatz in der Flüchtlingspolitik.

Auch die Düsseldorfer Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel unterstützt den Aufbruch und fordert: „Wir sollten den Doppelpass wieder abschaffen. Es braucht ein klares Bekenntnis zu Deutschland.“

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Einzelne profilierte Bundespolitiker zeigen Sympathie für den „Aufbruch“, etwa der Chef der Mittelstandsvereinigung der Union (MIT), Carsten Linnemann. „Eine Volkspartei wie die CDU muss von der Mitte bis rechts möglichst viel abdecken“, sagt Linnemann. „Hier haben wir eine Lücke gelassen, die derzeit noch die Alternative für Deutschland (AfD) nutzt.“

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