Deutschlandtrend: Merkel holt auf

Deutschlandtrend: Merkel holt auf

, aktualisiert 24. März 2017, 00:55 Uhr
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Suchen die Gunst der Wähler: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz im Plenarsaal im Reichstagsgebäude in Berlin (Archivfoto).

Quelle:Handelsblatt Online

Einer Umfrage zufolge bröckelt der Vorsprung, den SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz sich vor Bundeskanzlerin Merkel aufgebaut hatte. Eine weitere Umfrage untersucht die Stimmung im Saarland kurz vor der Landtagswahl.

BerlinDer Vorsprung des SPD-Spitzenkandidaten Martin Schulz auf Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Gunst der Wähler bröckelt. In dem am Donnerstagabend veröffentlichten Deutschlandtrend im ARD-Morgenmagazin kam der Sozialdemokrat auf 45 Prozent.

Er schnitt damit im direkten Duell zwar neun Prozentpunkte besser ab als Merkel. Allerdings war er Anfang Februar noch auf 50 Prozent gekommen. Merkel konnte dagegen zwei Prozentpunkte gutmachen.

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In der aktuellen Sonntagsfrage liegen SPD und Union gleichauf bei jeweils 32 Prozent. 44 Prozent der Befragten gaben aber an, sich eine SPD-geführte Bundesregierung nach der Bundestagswahl im September zu wünschen. Jeder Dritte bevorzugt eine erneute Führung durch die CDU/CSU.

Für die Umfrage befragte das Institut Infratest dimap den Angaben zufolge vom 20. bis 22. März 1023 Menschen. Die Fehlertoleranz liege zwischen 1,4 und 3,1 Prozentpunkten.

Im Vorfeld der Wahlen im Saarland scheint der "Schulz-Effekt" nicht einzutreten: Laut ZDF-„Politbarometer“ liegt die CDU wenige Tage vor der Landtagswahl im Saarland weiter vor der SPD - trotz der hohen Zustimmungswerte für Schulz.

Nach den am Donnerstagabend veröffentlichen Umfrageergebnissen käme die CDU auf 37 Prozent (unverändert im Vergleich zur Vorwoche) und die SPD auf 32 Prozent (unverändert). Damit schien außer einer Fortsetzung der Großen Koalition kaum ein anderes Regierungsbündnis Aussichten auf eine sichere Mehrheit zu haben.

Die Linke sehen die Meinungsforscher bei 12,5 Prozent (plus 0,5) und die AfD auf 6 Prozent (minus 1). Die Grünen (4,5 Prozent) und die FDP (4 Prozent) würden an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern und nicht im Landtag vertreten sein. Die anderen Parteien, darunter auch die Piraten, kämen zusammen auf 4 Prozent. Unentschieden seien allerdings noch 36 Prozent der Wahlberechtigten.

Bei den Kandidatinnen für das Amt der Ministerpräsidentin liegt Amtsinhaberin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) mit 53 Prozent deutlich vor ihrer Herausforderin von der SPD, Anke Rehlinger, mit 34 Prozent.

Quelle:  Handelsblatt Online
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