Einkaufsmanagerindex: „Firmen kommen der Nachfrage kaum hinterher“

Einkaufsmanagerindex: „Firmen kommen der Nachfrage kaum hinterher“

, aktualisiert 05. Juli 2017, 10:22 Uhr
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Die Geschäfte in der Eurozone brummen. Haus- und Wohnungsbau tragen kräftig zum Aufschwung bei.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Euro-Zone brummt. Im zweiten Quartal dieses Jahres ist die private Wirtschaft so stark gewachsen wie seit sechs Jahren nicht mehr. Und ein Ende ist nicht in Sicht wie die Auftragseingänge zeigen: Die Produktion läuft heiß.

BerlinDie Geschäfte der Privatwirtschaft in der Euro-Zone sind einer Umfrage zufolge im gerade beendeten zweiten Quartal so kräftig gewachsen wie seit über sechs Jahren nicht mehr. Der Einkaufsmanagerindex - der Industrie und Dienstleister zusammenfasst - fiel zwar im Juni leicht um 0,5 auf 56,3 Punkte. Er hielt sich damit aber erneut deutlich über der Marke von 50 Zählern, ab der er Wachstum signalisiert. Das geht aus der am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Instituts IHS Markit unter 5.000 Firmen hervor. „Unseren Berechnungen zufolge dürfte die Währungsunion im Frühjahrsquartal mit beeindruckenden 0,7 Prozent gewachsen sein“, sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson.

Das leicht gefallene Barometer deute nicht auf den Beginn einer schwächeren Dynamik hin. „Vielmehr weist der Auftragseingang das zweithöchste Plus seit über sechs Jahren aus“, sagte Williamson. „Die Unternehmen kommen der anziehenden Nachfrage kaum hinterher.“ Sie stellten deshalb so viele Mitarbeiter ein wie seit zehn Jahren nicht mehr.

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Erfreulich sei zudem, dass der Aufschwung auf breiter Basis stehe. „In den vier wirtschaftlich bedeutendsten Ländern legte das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal zu“, sagte der Chefvolkswirt. Das lasse darauf schließen, dass der Aufschwung in der Euro-Zone angesichts der anziehenden Binnennachfrage immer nachhaltiger werde. Das deutsche Barometer sank um einen Zähler auf 56,4 Punkte.

Quelle:  Handelsblatt Online
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