Kohlenmonoxid-Pipeline der Bayer AG
Die Kohlenmonoxid-Pipeline der Bayer AG von Dormagen nach Krefeld ist seit Ende 2009 fertig gebaut und wurde auch schon einmal genehmigt. Dennoch ist sie noch nicht in Betrieb, da ein Rechtsstreit läuft. Kläger kritisieren, dass von dem geruchlosen und giftigen Kohlenstoffmonoxid eine Gefahr für Mensch und Natur ausgehe, insbesondere, da die Pipeline durch teils dicht besiedeltes Gebiet führt. Der Chemiekonzern verweist auf regelmäßige Kontrollen der Leitung.

Fehlinvestition?
Zu der einen Millarde gehörten u. a. auch der Bau einer neuen Start- und Landebahn. Durch die Investition hat DHL sein Luftfrachtdrehkreuz nach Leipzig verlegt und einige tausend Arbeitsplätze geschaffen. Hinzukommen die Investitionen von BMW, Porsche,... die ohne die Investitionen in den Flughafen nicht erfolgt wären. Der Nutzen dieser Ansiedlungen (Arbeitsplätze ...) wird in diesem Zusammenhang leider total ignoriert und ist von der Größenordnung bestimmt nicht zu vernachlässigen. Klar im Hinblick auf das Passagierterminal ist die Kritik berechtigt. Aber die Millarde bezieht sich nicht nur auf das Terminal. Ein bischen mehr Weitsicht hätte ich von einer Zeitung wie Wirtschaftswoche schon erwartet.