Flugzeug-Unglück: Ermittlungen in Deutschland nach Germanwings-Absturz eingestellt

Flugzeug-Unglück: Ermittlungen in Deutschland nach Germanwings-Absturz eingestellt

, aktualisiert 09. Januar 2017, 13:00 Uhr
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Die Suizidgefahr des Piloten hat kein behandelnder Arzt zuvor entdeckt.

Quelle:Handelsblatt Online

Die deutschen Behörden stellen die Ermittlungen zum Absturz der Germanwings-Maschine in Frankreich ein. Der Co-Pilot trage demnach die Alleinschuld an dem Absturz. Bei dem Unglück starben 150 Menschen.

DüsseldorfDie Ermittlungen deutscher Behörden nach dem Absturz der Germanwings-Maschine in Frankreich sind eingestellt. Demnach trägt der Copilot der Maschine, Andreas Lubitz, die Alleinschuld an dem Unglück mit 150 Todesopfern im März 2015. „Die Ermittlungen haben keinen Anlass gegeben, strafrechtlich gegen eine lebende Person zu ermitteln“, sagte Staatsanwalt Christoph Kumpa am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Keiner der behandelnden Ärzte habe in den Monaten vor dem Absturz Anhaltspunkte für eine Suizidgefahr bei Lubitz festgestellt.

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Auch der Arbeitgeber und die Angehörigen hätten davon keine Kenntnis gehabt. Es gebe einen entsprechenden Abschlussvermerk. Die „Süddeutsche Zeitung“ hatte am Montag berichtet, dass die Ermittlungen unmittelbar vor dem Abschluss stehen und eingestellt werden.

Quelle:  Handelsblatt Online
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