Griechenland-Rettung: Merkel trifft sich mit IWF-Chefin Lagarde

Griechenland-Rettung: Merkel trifft sich mit IWF-Chefin Lagarde

, aktualisiert 17. Februar 2017, 13:21 Uhr
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Zwischen der IWF-Chefin und der Bundeskanzlerin soll es zu einem allgemeinen Austausch kommen.

Quelle:Handelsblatt Online

Schuldenerleichterungen für Griechenland sind zwischen Deutschland und der Internationalen Währungsfond ein umstrittenes Thema. In der kommenden Woche trifft sich Angela Merkel mit Währungsfond-Chefin Christine Lagarde.

BerlinDie Bundesregierung rechnet weiter mit einer Beteiligung des Internationalen Währungsfonds (IWF) an der Rettung Griechenlands. Vor einem Treffen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit IWF-Chefin Christine Lagarde am kommenden Mittwochnachmittag in Berlin sagte eine Sprecherin des Finanzministeriums, dass es weiter Ziel sei, dass der IWF mit Expertise als auch Finanzmitteln an Bord bleibe. Nach Darstellung einer Regierungssprecherin geht es bei dem Treffen Merkels mit Lagarde um einen „allgemeinen Austausch“. Am Mittwochabend empfängt Merkel EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zu einem Arbeitsessen im Kanzleramt.

Nach Darstellung der Tageszeitung „Die Welt“ soll Lagarde in einem Telefonat mit Merkel vor einigen Tagen der Kanzlerin Unterstützung zugesagt haben. Der Fonds werde sich auch am dritten Hilfsprogramm beteiligen, schreibt das Blatt unter Berufung auf Regierungskreise. Das zwischen IWF und Bundesregierung umstrittene Thema von Schuldenerleichterungen für Athen solle im Jahr 2018 nach Abschluss des dritten Rettungsprogramms diskutiert werden. So hatte es auch die Euro-Gruppe zuletzt vereinbart. Die Regierungssprecherin wollte sich zu dem „vertraulichen Gespräch“ nicht äußern.

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An diesem Montag kommen die Euro-Finanzminister in Brüssel zusammen. Zwar soll es zuletzt Annäherungen zwischen den Institutionen und Fortschritte in den Gesprächen mit Griechenland gegeben haben. Ein Abschluss der überfälligen Programmüberprüfung wird dann aber noch nicht erwartet. Als möglich gilt, dass es dann mit der Athener Regierung aber zumindest eine Verständigung geben könnte, dass die Geldgeber-Institutionen wieder nach Griechenland reisen können.

Quelle:  Handelsblatt Online
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