INSA-Umfrage: Schulz-Hoch durch Nicht-Wähler

INSA-Umfrage: Schulz-Hoch durch Nicht-Wähler

, aktualisiert 13. Februar 2017, 08:34 Uhr
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Die Stimmen von Nicht-Wählern spielen der SPD in die Karten.

Quelle:Handelsblatt Online

Bei den anstehenden Bundestagswahl haben sich die Präferenzen von Nicht-Wählern deutlich verschoben – das zeigen aktuelle Umfrageergebnisse. Während die AfD an Neuzugängen verliert, wandern umso mehr Wähler zu der SPD.

BerlinVorherige Nicht-Wähler könnten einer Umfrage zufolge zur entscheidenden Größe bei den kommenden Bundestagswahlen werden. Jeder fünfte aktuelle SPD-Unterstützer war 2013 noch Nicht-Wähler, aber nur jeder zehnte aktuelle Unionswähler ging vor vier Jahren nicht zur Wahl, wie aus jüngsten Erhebungen des Instituts Insa für "Bild" (Vorabbericht aus der Montagausgabe) hervorgeht. Erhielt die AfD bei den Landtagswahlen im vergangenen Jahr den größten Zulauf aus dem Lager der Nicht-Wähler, so ging deren Anteil demnach bei den aktuellen AfD-Unterstützern in den vergangenen 14 Tagen um rund 40 Prozent zurück.

Der Anteil der Nichtwähler von 2013, die aktuell für die CDU/CSU stimmen wollen, ist der Umfrage zufolge in den vergangenen zwei Wochen um 30 Prozent gesunken. Dagegen sei der Anteil der Nichtwähler von 2013, die aktuell für die SPD stimmen wollen, in diesem Zeitraum um rund 70 Prozent gestiegen. Bei der Online-Erhebung wird immer auch das Wahlverhalten bei den zurückliegenden Wahlen abgefragt, um die Wählerwanderungen rekonstruieren zu können. Die Stichprobe der Umfragen liegt jeweils bei gut 2000 Befragten.

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Seit der Festlegung auf den früheren EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz als Kanzlerkandidat hat die SPD in Umfragen ihren Rückstand auf die Union deutlich verringert, in einer Erhebung liegt sie sogar vorn. Im direkten Vergleich mit Kanzlerin Angela Merkel hat Schulz zurzeit in den meisten Umfragen die Nase vorn.

Quelle:  Handelsblatt Online
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