Länderfinanzministerien: Weniger Selbstanzeigen von Steuerhinterziehern

Länderfinanzministerien: Weniger Selbstanzeigen von Steuerhinterziehern

, aktualisiert 25. Januar 2017, 08:57 Uhr
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Die meisten Selbstanzeigen gab es 2016 in Baden-Württemberg.

Quelle:Handelsblatt Online

2016 haben sich deutlich weniger Steuersünder beim Finanzamt gemeldet. Jahre nach der Steueraffäre um Uli Hoeneß ist die Zahl der Selbstanzeigen damit stark eingebrochen – der Rückgang beträgt mehr als 60 Prozent.

BerlinDie Zahl der Selbstanzeigen wegen nicht angemeldeter Kapitaleinkünfte im Ausland ist „Bild“-Informationen zufolge im vergangenen Jahr eingebrochen. Die Finanzministerien der Länder hätten nur noch 4.910 solcher Selbstanzeigen gezählt, ein Rückgang von 67,5 Prozent gegenüber 2015, berichtete die Zeitung vorab aus ihrer Mittwochausgabe unter Berufung auf Angaben der Länder und eine Hochrechnung für Bayern. Im Jahr 2014 habe die Zahl noch bei 39.812 gelegen – als Folge der Steueraffäre des FC-Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß. Dem Blatt zufolge gab es 2016 die meisten Selbstanzeigen in Baden-Württemberg (1.208), gefolgt von Niedersachen (1.077) und Rheinland-Pfalz (656).

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Quelle:  Handelsblatt Online
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