Nach G20-Krawallen: 49 Ermittlungsverfahren gegen Polizisten

Nach G20-Krawallen: 49 Ermittlungsverfahren gegen Polizisten

, aktualisiert 26. Juli 2017, 17:30 Uhr
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In 41 Fällen lautet der Vorwurf Körperverletzung im Amt. Es geht zudem um Nötigung, sexuelle Belästigung, Beleidigung oder Verletzung des Dienstgeheimnisses.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Zahl der Ermittlungen gegen Polizisten aufgrund von Körperverletzungen im Amt rund um den G20-Gipfel ist weiter gestiegen. Es werde in fast 50 Verfahren ermittelt, gab die Hamburger Innenbehörde bekannt.

HamburgMehr als zwei Wochen nach den gewalttätigen Auseinandersetzungen rund um den G20-Gipfel in Hamburg ist die Zahl der Ermittlungen gegen Polizisten gestiegen. Am Dienstagnachmittag gab es beim Dezernat Interne Ermittlungen 49 Verfahren, wie eine Sprecherin der Hamburger Innenbehörde am Mittwoch sagte. Zuletzt waren 35 Verfahren bekannt. Über die Zunahme hatte unter anderem „bild.de“ zuerst berichtet.

In 41 Fällen lautet der Vorwurf demnach Körperverletzung im Amt. Es geht zudem um Nötigung, sexuelle Belästigung, Beleidigung oder die Verletzung des Dienstgeheimnisses. In einem Fall handelt es sich um Vorermittlungen. Grundlage können der Behörde zufolge nicht nur Strafanzeigen, sondern auch Hinweise auf Internetseiten sein, die kritisch über Polizeieinsätze berichten.

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Ein Gerichtssprecher hatte am Dienstag mitgeteilt, dass wegen der Ausschreitungen noch 35 überwiegend junge Männer in Untersuchungshaft säßen. Ursprünglich waren demnach insgesamt 51 Männer einschlägiger Taten beschuldigt worden.

Quelle:  Handelsblatt Online
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