Wahlwette: WiWo-Leser überschätzen liberalen Flügel

Wahlwette: WiWo-Leser überschätzen liberalen Flügel

, aktualisiert 23. September 2013, 18:48 Uhr
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In den Bundestag eingezogen ist die Alternative für Deutschland nicht. Sprecher Bernd Lucke freut sich trotzdem. Obwohl es die Partei erst seit wenigen Monaten gibt, holte sie 4,8 Prozent der Wählerstimmen.

Die WiWo-Leser waren sich sicher: Sowohl FDP als auch AfD schaffen es in den Bundestag. Doch beide Parteien haben den Einzug verpasst - knapp zehn Prozent der Wähler werden im nächsten Bundestag nicht repräsentiert.

Es war wohl auch die Hoffnung, die viele der Teilnehmer der WiWo-Wahlwette zur Abgabe ihres Tipps motiviert hat. Ihnen ging es nicht so sehr um das Ergebnis, dass der Realität am nächsten kommt, ihnen ging es darum, dass ihre Meinung eine Stimme im Bundestag findet. Rund 200 Prognosen zu den Wahlergebnissen der einzelnen Parteien haben uns bis Sonntachnachmittag per E-Mail, Twitter und Facebook erreicht. Die meisten davon überschätzten das Ergebnis der beiden liberalen Kräfte, der AfD und der FDP.

Im Gegensatz zu den vergangenen Wahlwetten schnitten die Prognosen der WiWo-Leser deshalb schlechter ab als die der Umfrageinstitute. Die FDP sahen die Teilnehmer der WiWo-Wahlwette bei 5,9 Prozent, die Alternative für Deutschland mit 5,8 Prozent knapp dahinter. Doch beide Parteien verpassten den Einzug in das Parlament, das reale Wahlergebnis lag ein Prozentpunkt unter der durchschnittlichen Prognose.

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Die Umfrageinstitute hatten da genauere Ergebnisse: Zwar ist auch die FDP bei den letzten Umfragen vor der Wahl mit fünf bis sechs Prozent noch zu hoch bewertet, das Ergebnis der AfD trifft mit 4,7 Prozent die Vorhersage der Forschungsinstitute mit 4,5 Prozent allerdings ziemlich genau.

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Die Union hingegen haben sowohl die WiWo-Leser wie auch die Umfrageinstitute vor der Wahl deutlich unterschätzt. Bei Allensbach, Emnid und Forsa lagen die Christdemokraten zwei Tage vor der Wahl bei 39 bis 40 Prozent, bei unserer Wahlwette kam die Union allerdings auf nur 38 Prozent.

Relativ genau hingegen trafen die Erwartungen bei den Grünen und den Linken zu: Die Grünen bewerteten die Umfrageinstitute wie auch die Teilnehmer der Wahlwette mit 9,2 Prozent (Wahlergebnis: 8,4 Prozent) etwas zu hoch, das Ergebnis der Linken traf mit 8,6 Prozent allerdings beinahe genau das Wahlwetten-Ergebnis von 8,7 Prozent. Auch die SPD schätzten die WIwo-Leser ähnlich wie die Umfrageinstitut auf 26 Prozent und kamen damit dem Wahlergebnis von 25,7 Prozent sehr nahe.

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