Wolfgang Schäuble: Kein Brexit „à la carte“

Wolfgang Schäuble: Kein Brexit „à la carte“

, aktualisiert 18. November 2016, 10:40 Uhr
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Nicht nur der Bundesfinanzminister möchte Großbritannien keine Sonderbehandlung einräumen.

Quelle:Handelsblatt Online

Großbritannien wird auch beim Thema Migration laut Minister Schäuble keine Sonderbehandlung erhalten, wenn die Briten Teil des EU-Binnenmarktes bleiben wollen. Zudem gehe es dem britischen Finanzsektor an den Kragen.

BerlinGroßbritannien kann sich Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zufolge keine Hoffnungen auf eine Ausnahmeregelung beim Thema Migration machen, wenn es nach dem Brexit Teil des EU-Binnenmarktes bleiben will. „Es gibt kein Menü a la carte. Es gibt nur das ganze Menü oder keines“, sagte Schäuble der „Financial Times“ in einem am Donnerstag in der Internetausgabe veröffentlichten Interview.

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte kürzlich Zugeständnisse bei der Freizügigkeit von Arbeitnehmern in den Verhandlungen über einen EU-Austritt der Briten zum wiederholten Male abgelehnt. Schäuble sagte, dass sich Großbritannien zudem nach einem Brexit auf die Abwanderung von Finanzdiensten in europäische Zentren wie Frankfurt vorbereiten müsse.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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