Argentinien: Land darf an Kapitalmarkt zurückkehren

Argentinien: Land darf an Kapitalmarkt zurückkehren

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Argentiniens Präsident Mauricio Macri hält eine Rede in Buenos Aires.

Nach 15 Jahren darf Argentinien an die Kreditmärkte zurückkehren. Schon Anfang kommender Woche soll eine neue Anleihe in die Wege geleitet werden.

Argentinien kann nach 15 Jahren an die Kreditmärkte zurückkehren. Ein US-Bundesberufungsgericht in New York machte am Mittwoch den Weg frei für die Aufhebung von einstweiligen Verfügungen, die Zahlungen an gewisse Gläubiger verhindert hatten. Damit können die Bedingungen für die Ausgabe neuer Staatspapiere erfüllt werden.

Ein Sprecherin des argentinischen Finanzministeriums erklärte anschließend, eine neue Anleihe werde Anfang kommender Woche in die Wege geleitet. Mit diesem Geld würden am Freitag darauf weitere Gläubiger bezahlt.

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Argentinien war 2002 in die Staatspleite gerutscht und hatte sich danach mit den meisten Geldgebern auf einen Schuldenerlass und einen Umtausch von Anleihen geeinigt. Mehrere Hedgefonds kauften die Bonds, die Argentinien nach US-Recht begeben hatte, damals zu einem Bruchteil des Nennwertes und pochten später auf eine volle Auszahlung.

Seit der Wahl von Mauricio Macri zum neuen Präsidenten im November versucht das Land, mit der Lösung des Konflikts mehr Investoren zu locken.

Milliarden für „Geierfonds“ Lösung in Argentiniens Schuldenstreit?

Die neue Regierung Argentiniens lässt ihrem Versprechen, den seit Jahren andauernden Anleihestreit zu lösen, Taten folgen. Ein Vermittler spricht von einem „historischen Durchbruch“.

Ist der Schuldenstreit in Argentinien nun beigelegt? Quelle: dpa
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