Brexit: Briten bieten der EU 20 Milliarden Euro

Brexit: Briten bieten der EU offenbar 20 Milliarden Euro

, aktualisiert 20. September 2017, 13:49 Uhr

Einem Zeitungsbericht zufolge will die britische Regierung der EU 20 Milliarden Euro als Ausgleich für Haushaltslöcher nach dem Brexit zahlen. Die Bundesregierung reagiert zurückhaltend.

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Theresa May und die EU sind sich uneins über die Summe der Brexit-Schulden.

Die britische Regierung ist einem Zeitungsbericht zufolge bereit, im Zuge des Ausstiegs aus der Staatengemeinschaft mindestens 20 Milliarden Euro als Ausgleich für Haushaltslöcher bei der EU zu zahlen. Bundeskanzlerin Angela Merkel sei darüber von den Briten informiert worden, dass Premierministerin Theresa May diesen Betrag in einer Grundsatzrede am Freitag in Florenz anbieten werde, berichtete die "Financial Times" unter Berufung auf Insider.

Die Höhe der Summe, die Großbritannien der EU nach dem Brexit schuldet, ist einer der größten Streitpunkte zwischen der EU und der britischen Regierung. In Brüssel werden Zahlen von 60 Milliarden Euro genannt, die von der britischen Seite als viel zu hoch zurückgewiesen wurden.

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Die Bundesregierung hat sich zurückhaltend über geäußert. "Selbstverständlich wird auf vielen Ebenen miteinander gesprochen", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Georg Streiter am Mittwoch in Berlin. "Aber konkrete Verhandlungsangebote der britischen Regierung, über die wurden wir vorab nicht informiert."

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