Platz 9: Dänemark
Die Nord-Europäer sind Mitglied der Europäischen Union, nicht aber der Euro-Zone. Vielleicht auch, weil sie bereits als EU-Mitglied kräftig für die Mitgliedsstaaten zahlen dürfen. 2010 zahlte die Regierung in Kopenhagen 615,3 Millionen Euro mehr an die Organe der EU als Land und Regionen aus den Fördertöpfen erhielten. Die Summe liegt damit über den Durchschnittswert der Jahre 2004 bis 2010. In diesem Zeitraum lag der Mittelwert der dänischen Nettoposition bei -532,2 Millionen Euro.

Die absoluten Zahlen spielen sehr wohl eine Rolle. Mit den 11 bis 12 Milliarden Euro an deutschen Steuerzahlergeldern, die jährlich in Brüssel "verbraten" werden (Originalton von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder), könnte man alle deutschen Autobahnen in wenigen Jahren sanieren, danach die Bundes- und Landstraßen. Stattdessen versickern die Gelder großenteils in korrupten Strukturen Ost- und Südeuropas, siehe die zahlreichen Presseberichte der letzten Jahre. Es muss endlich Schluss sein mit dieser EUdSSR und dem Euro-Wahnsinn! Wir brauchen wieder ein "Europa der Vaterländer" (Charles de Gaulle) statt dieses zwangssozialistischen Subventions-Molochs in Brüssel, der uns Freiheit und Demokratie zugunsten einer Finanz-Elite rauben will und sich schon "Kommissariat" nennt, wie die Moskauer Zentrale zu UdSSR-Zeiten.

Wieviel ein Land Netto zahlt ist irrelevant.
Wichtig ist wieviel ein Land pro Kopf netto zahlt, und da kommt Deutschland an 7. Stelle.
Im Verhältniss zum BIP kommt Deutschland an 5. Stelle und Italien an erste Stelle! (Kein Wunder wenn die Italiener Berlusconi wählen)

Deutschland zahlte im Jahr 2010 nicht 9,22 Milliarden netto an die EU, sondern 12,140 Milliarden. Die von der EU Kommission übernommenen Zahlen sind irreführend. Bitte einfach nachrechnen anhand der Tabelle "Einnahmen und Ausgaben nach Mitgliedstaaten" im Anhang 2c zum Finanzbericht der EU für das Jahr 2010. Transferzahlungen (Zahlungen ohne Gegenleistung) aus Deutschland an die EU insgesamt: 23.772,6 Millionen Euro. Transferzahlungen (Zahlungen der EU an Deutschland, 11.825,2 Millionen, abzüglich Bezahlung von Verwaltungsleistungen, 193,4 Millionen) der EU an Deutschland: 11.631,8 Millionen Euro. das ergibt eine Netto-Transferleistung von Deutschland an die EU von 12.140,8 Millionen Euro.
Für das Jahr 2011 ergibt sich nach der entsprechenden Tabelle im Finanzbericht für 2011 und analoger Rechnung eine Netto-Transferzahlung von Deutschland an die EU in Höhe von 11.178,2 Millionen Euro.
Die Kommission bezeichnet einfach einen Teil der Transferzahlungen nicht als Zahlungen an die EU, sondern als "Eigenmittel". Darunter versteht sie Zahlungen der Staaten an die EU, die gewissermaßen per Dauerauftrag überwiesen werden. Diese zählt sie nicht zu den "finanziellen Nachteilen" der Staaten.
Früher wurde nur ein Teil des Haushaltes (im wesentlichen Einnahmeüberschüsse aus der Zollerhebung, die die Staaten an die EU überwiesen) so bezeichnet. Mittlerweile werden fast alle Einnahmen als Eigenmittel bezeichnet. Der bei der Nettorechnung unterschlagene Teil wird nun "reine Eigenmittel" genannt (in der englischen Fassung:pure own resources).
Die E Kommission ist etwa so vertrauenswürdig wie die griechische Regierung.