Französische Zentralbank: Wachstumsprognosen erhöht

Französische Zentralbank: Wachstumsprognosen erhöht

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Die Banque de France hat ihre Wachstumsprognosen angehoben.

Die französische Wirtschaft wird in den kommenden Jahren vermutlich stärker wachsen als bisher angenommen. Sollten die von Präsident Macron geplanten Reformen fruchten, könnte sich das Wachstum sogar noch beschleunigen.

Die französische Zentralbank hat die Wachstumsprognosen für die kommenden Jahre erhöht. 2017 dürfte das Bruttoinlandsprodukt um 1,8 Prozent steigen, teilte die Notenbank am Donnerstag mit. Die bisherige Schätzung für dieses Jahr lautete 1,6 Prozent. Die Regierung erwartet 1,7 Prozent. Bis zum Ende der Dekade geht die Zentralbank jährlich jeweils von einer Zunahme der Wirtschaftsleistung um 1,6 bis 1,8 Prozent aus. Zuvor hatte sie mit nur 1,6 Prozent in jedem Jahr kalkuliert.

2019 und 2020 könnte sich das Wachstum sogar noch beschleunigen, falls die von der Regierung in Paris geplanten Reformen Früchte trügen, stellte die Notenbank in Aussicht. Präsident Macron will mit Reformen die Arbeitslosigkeit senken. Steuersenkungen, ein flexiblerer Arbeitsmarkt und Investitionen in die Ausbildung sollen dabei helfen. Die Arbeitslosenquote dürfte in diesem und nächstem Jahr 9,6 Prozent betragen, bevor sie bis 2020 allmählich auf 8,8 Prozent sinken sollte.

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Auch in Deutschland läuft es rund. Dauer-Wachstum, Rekordbeschäftigung, riesige Staatsüberschüsse: Führende Institute sehen Deutschland auf dem Weg in die Hochkonjunktur. Zumindest bis zum Ende des Jahrzehnts sagen sie Europas größter Volkswirtschaft einen anhaltenden Boom voraus, warnen aber zugleich vor steigenden Risiken und Nebenwirkungen.

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